Dieser Tage findet auf Initiative von Medienminister Andreas Babler ein zweitägiges ORF-Zukunftsforum statt. Die Tagespresse bringt auf diesem Wege ein völlig neues Finanzierungsmodell auf den Tisch, das jeden Haushalt entlastet, den Küniglberg rettet, und bei dem Österreichs Kiffer zu den wahren Leistungsträgern der Nation aufsteigen.
Jeder Haushalt und jede Betriebsstätte, egal ob überhaupt ein Fernseher vorhanden ist, man in einer Höhle oder sogar im Burgenland lebt, blecht derzeit mindestens 15,30 EUR pro Monat für den ORF.
Eine transparente Berechnung der Tagespresse auf Basis seriöser Zahlen belegt: Das muss nicht sein. Die Lösung findet sich nämlich im Klo.
Die Wahrheit im Abwasser
Unser Rechenbeispiel am tiefsten Punkt des Landes, nein, nicht im Krone Forum, sondern in der heimischen Kanalisation. Es gibt dort tapfere Menschen, die beruflich in Abwasserrohre steigen, um in den Fäkalien nach Substanzen zu suchen. Warum man diesen Karriereweg wählt oder wo man sich dafür bewirbt, entzieht sich unserer Kenntnis. Fest steht aber: Die Datenlage ist ergiebig.
Exakt 8,1 Gramm reines THC pro Tag und 1.000 Einwohner strömen durch unsere Rohre. Diesen Wert ermittelte ein Labor im Jahr 2024 bei der wissenschaftlichen Untersuchung des Abwassers in 158 österreichischen Gemeinden.


