Dieses Debüt wird noch lange in Erinnerung bleiben: Mit „Austria“ liefert Nachwuchsregisseur und Staatssekretär Alexander Pröll ein surreales, KI-generiertes Meisterwerk, das in seinen besten Momenten an Altmeister David Lynch erinnert. Kompromisslos bricht der junge Auteur mit den Regeln der Dramaturgie, der Ästhetik und der Thermodynamik.
Ein Segelboot gleitet durchs Wasser. Plötzlich setzt es seine Reise als U-Boot unter Wasser fort. Steht diese Szene metaphorisch für den schleichenden Untergang des Standorts? Oder symbolisiert das „Eintauchen in tiefe, blaue Sphären“ bereits die mentale Vorbereitung der Volkspartei auf die nächste Koalition mit Herbert Kickl?


