Zustellförderung: Diese Sozialschmarotzer fordern dreist mehr Geld vom Staat

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Die vom obersten Medien-Commandante Andreas Babler vorgegebene Zustellförderung für Printmedien sorgt für Mega-Zoff in der heimischen Medienbranche. Denn ausgerechnet die größten Umsonstzeitungen sollen leer ausgehen. Bei oe24 und Heute liegen die Nerven blank. Obwohl beide Häuser über öffentliche Inserate seit Jahren kräftig am Steuertopf mitnaschen, wollen Eva Dichand und Wolfgang Fellner jetzt auch bei der neuen Zustellförderung abkassieren. Doch plötzlich bläst ihnen eisiger Gegenwind entgegen.

Österreich hat offenbar ein neues Sozialproblem: Zwei der größten Medienunternehmen des Landes schaffen es nicht mehr, ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu bestreiten. Statt Leistungsbereitschaft zu zeigen, halten sie jetzt schamlos die Hand auf und fordern mehr Geld.

Und wir Steuerzahler müssen wieder einmal blechen. Die beiden hoffnungslosen Härtefälle, sie heißen Heute und oe24.

Heute & Dichand

Wenn „Heute“ nicht gerade Jagd auf Arbeitslose macht oder gegen Vermögenssteuern wettert, kämpft das Blatt aktuell an einer dritten Front: Andi Bablers Zustellförderung. 

Diese soll nämlich nur für Medien gelten, deren Leserschaft auch freiwillig dafür zahlt, nicht aber für Gratis-Medien, die jeden Tag mit Regierungsinseraten bedruckte, ermordete Bäume in Blechboxen auflegen.

Jetzt sieht der Verlag rot. 

Heute-Geschäftsführer Wolfgang Jansky, ehemaliger Pressesprecher von Werner Faymann (SPÖ), sieht die „Medienvielfalt in Gefahr“. Clemens Oistric empfindet den Ausschluss von Gratis-Zeitungen vom Futtertrog als „politisch motivierte Zensur“. Und Oberschmarotzerin Eva Dichand warnt vor einer „Bestrafungsaktion für erfolgreiche Medien“.

Ob mit „erfolgreiche Medien“ ihre eigene Zeitung gemeint ist, die vor kurzem wieder Mitarbeiter kündigte und inzwischen gefühlt zu mehr als 50% einfach nur Artikel von reddit rüberkopiert und von ChatGPT umschreiben lässt, ist aktuell nicht klar.

Für die „Heute“ ist aber klar: Wer dem Verlag kein Geld überweist, gefährdet die Demokratie.