Die Medienorgel warnt im gehorsamen Gleichklang wieder einmal vor einem „gefährlichen“ Krankheitserreger. Diesmal geht es um einen Ebola-Ausbruch im Grenzgebiet von Uganda und dem Kongo. FPÖ-Chef Herbert Kickl lässt sich davon nicht beeindrucken: Er tritt heute als Stargast bei einer Demonstration von Anti-Ebola-Maßnahmengegnern in der Hauptstadt Kampala auf.
KAMPALA – Herbert Kickl setzt sich seine Sonnenbrille auf, in Ugandas Hauptstadt ist es heute sonnig. „So, wo ist jetzt dieses von den Panikmedien herbeigeschriebene Ebolavirus? Ich sehe nur freie Bürger“, fragt der FPÖ-Chef und atmet tief ein. Ein hustender Taxifahrer bringt ihn vom Flughafen in die Innenstadt, wo Kickl heute bei der ersten Ebola-Demo Afrikas sprechen soll.


