Tagelang wurde gerätselt, ob das neue Trikot der Nationalmannschaft von Kaffeehaus-Tischen inspiriert worden sein könnte, doch nun lüftet der Designer sein Geheimnis. Muster, Textur und Farben sind einem klassischen Wiener Kaffeehaus-Pissoir aus den 1950er-Jahren nachempfunden.
WIEN – „Sehen Sie sich das bitte an“, sagt Puma-Designer Robert Rihl euphorisch, während er sich zu einem Pissoir beugt, das gerade von einem verdutzten Kaffeehausgast benutzt wird. „Dieses Pissoir ist aus dem Jahr 1958 und nie ausgetauscht worden, die Schlieren, quasi in den Werkstoff gebrannt durch Millionen Liter Urin und WC-Steine, haben mich zum Design der Dressen inspiriert“, erklärt er grinsend, während seine Brille mit feinen Tropfen benetzt wird.


