Konsequenzen nach Peršmanhof-Bericht: Einsatzleiter wird um einen Meter versetzt

Nach dem kritischen Bericht zum Einsatz am Peršmanhof bleibt im Kärntner Landesamt für Staatsschutz (LSE) kein Stein auf dem anderen: Der verantwortliche Einsatzleiter wird strafversetzt. Ab heute tritt er seinen Dienst auf neuer Position an, einen ganzen Meter entfernt von der Stelle, an der er gestern noch saß.

KLAGENFURT – „Lassen Sie sich das eine Lehre sein!“, rügt Innenminister Gerhard Karner den stellvertretenden Kärntner LSE-Chef. Nach der Aufregung um den Polizeieinsatz erklärte Karner die Angelegenheit zur Chefsache. „Ho-ruck! Helfen Sie mir doch mal, ich habs im Rücken: Ho-ruck! Stellen Sie sich einfach vor, das ist ein Demonstrant, den Sie wegtragen.“ Gemeinsam schieben sie den Schreibtisch einen Meter weiter.