Einer neuen Studie zufolge kostet Fernwärme nirgendwo in Österreich so viel wie in Wien. Mangels technischer Ausstattung ist ein Wechsel des Anbieters nicht möglich. Jetzt greift ein erster Kunde der Wien Energie zur Selbsthilfe und heizt seine Wohnung mit Geldscheinen. Mit dieser Methode zahlt er unterm Strich weniger als bei einem konventionellen Fernwärmetarif.
WIEN – Langsam löst sich das Bündel 10-Euro-Scheine in Flammen auf und erhitzt den Wasserkessel. „200 Euro, das sollte für eine warme Dusche reichen“, freut sich Josef Hack aus Simmering und reibt sich die Hände. „Wieder ein paar Euro gespart, bei der Wien Energie hätte mich das mindestens 203 Euro gekostet. Bei den Preisen brennst wie a Luster…. Moment… Luster… Da hab ich ja auch noch einen.“


