US-Präsident Donald Trump spricht nun offen von einem Regimewechsel im Iran. Eine ausgezeichnete Idee, wie ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt. Interventionen der USA in den Angelegenheiten anderer Länder endeten immer als großer Erfolg:
Iran (1953)
„Iranisches Öl für unsere Leut!“, dachte sich die CIA und stürzte Premierminister Mossadegh. Für die Iraner beginnt eine blühende Ära der totalitären Diktatur unter dem Schah, inklusive Geheimpolizei. Zensur, Folter und iranisches Öl für westliche Ölkonzerne (das ihnen laut Menschenrechten zusteht) machen diese Intervention zu einem Erfolg. Höhepunkt: Bereits nach 26 Jahren bedankte sich das begeisterte Volk mit einer spontanen islamischen Revolution.
Guatemala (1954)
Die CIA stürzte – ja, der Satz wird Ihnen heute noch öfter begegnen – in der Operation PBSUCCESS den Präsidenten Jacobo Árbenz Guzmán. Sein Verbrechen: Er enteignete Bananenplantagen von Chiquita (damals United Fruit Company), um sie habgierigen Kleinbauern zuzuschanzen. Die CIA reagiert schnell, souverän und im Sinne des Friedens. Operation PBSUCCESS wurde, wie der Name verrät, ein glorreicher Erfolg. Sogenannte „Historiker“ sprechen zwar heute von einem „Staatsstreich“, der einen kleinen 36-jährigen Bürgerkrieg ausgelöst haben soll – doch was sind schon 200.000 Tote gegen mittelmäßige Bananen im Supermarkt?


