Das Strategiespiel „Civilization“ ist zurück. Das Ziel: Gamer müssen ihren Stamm zur beherrschenden Weltmacht entwickeln. Der siebte Teil enthält erstmals auch den neuen Spielmodus „EU“. Dabei können Gamer allerdings nicht selbst spielen, sondern müssen zusehen, wie andere Nationen das Schicksal des Europäischen Reichs bestimmen. Die Tagespresse durfte das neue Videospiel testen.
Sid Meier’s Civilization 7: EU birgt eine ganz besondere Herausforderung für Hardcore-Strategen: Wer hier Kontrolle und das Streben nach Autonomie seines Stammes erwartet, hat das Konzept nicht verstanden. Anstatt selbst die Geschicke des eigenen Reiches zu lenken, dürfen Spieler nur zusehen, wie andere Mächte das Schicksal Europas bestimmen – und gelegentlich eine Stellungnahme abgeben.
Entscheidungen über das eigene Schicksal sind im EU-Modus nicht möglich. Stattdessen teilen andere Spieler das eigene Gebiet bei Verhandlungen in einem fernen Wüstenreich in Einflusssphären auf. Man erfährt dann in den Abendnachrichten vom Letztstand der Verhandlungen. Ein Umstand, der das Gameplay schwieriger und wesentlich volatiler macht.


