Wie eine DNA-Analyse zutage brachte, stammt der Eismensch Ötzi ursprünglich aus dem türkischen Anatolien. In der heimischen Politik gehen nun die Wogen hoch. Die FPÖ will den seit über als 5000 Jahren arbeitslosen Zuwanderer nun aus dem Museum holen und ihn noch diese Woche abschieben.
BOZEN / WIEN – FPÖ-Chef Herbert Kickl marschiert verärgert durch das Südtiroler Archäologiemuseum. Seit er erfahren musste, dass Ötzi eigentlich aus der heutigen Türkei stammt, fordert seine Partei ein rasches Eingreifen. „Weg mit ihm! Abschieben! Wo ist er? Dieser ungustiöse Urmensch, dieser türkische Tyrann, dieser überflüssige Ützi! Was hat er da im steinzeitlichen Lendenschurz? Ein gratis Nokia 3210 von der Caritas, typisch.“


