Sabine Beinschab will offenbar auspacken – sie arbeitet mit der Justiz zusammen. Der Beschuldigte Sebastian Kurz (35) sah keinen Ausweg mehr und ergriff in den frühen Morgenstunden die Flucht Richtung Syrien. Doch dann der Schock: In Kroatien endet die Reise, denn die Balkanroute ist seit 2016 geschlossen.
ZAGREB/ WIEN – 7:33 Uhr, Grenzposten Stara Gradiška, Sonnenaufgang. Altkanzler und ÖVP-Klubobmann Sebastian Kurz fährt sich durch die fettigen Haare. „Seit drei Stunden nicht gewaschen, die Hygiene ist eine Katastrophe, schauts mich nicht an“, seufzt er und quetscht die letzten Tropfen aus seinem Dreh und Trink. Seine Finger zittern, er hat nichts geschlafen, nur noch drei Euro in der Tasche. „Hier ist ja weit und breit kein Geschäft, man kann da gar nix kaufen – kein Essen, kein Gewand, keine Umfrage.“


