Keine Führung, keine Minister. Monatelang erlebte das politische Leben in Italien eine Renaissance. Doch jetzt droht dem Land jahrelanges Chaos und Stillstand. Denn die zwei stimmenstärksten Parteien haben sich auf eine Regierung geeinigt. Beobachter warnen vor gravierenden Folgen, sollte ein Premierminister angelobt werden.
ROM – Seit der letzten Wahl schien Italien endlich auf dem richtigen Weg, erzählt ein italienischer Politologe. „Die Putzfrau im Parlament hat nebenbei auch den Staatshaushalt aufgeräumt. Der Portier hat das Sicherheitsbudget gemacht. Der Obdachlose vor dem Eingang hat in heiklen Fragen mit Brüssel telefoniert.“ Italien funktioniert endlich.


