Bange Stunden für Bauunternehmer Richard „Mörtel“ Lugner. Seit dem Bekanntwerden des Facebook-Datenleaks, bei dem die Daten von Millionen Usern durch Cambridge Analytica eingesammelt wurden, hat er kein Auge mehr zubekommen. Denn Lugner befürchtet, dass ihn das gleiche Schicksal ereilt hat wie tausende andere Österreicher: Seine intimsten Daten sind vom Leak nicht betroffen.
Ungewissheit
„Ständig sitz ich vorm Telefon und warte auf einen Anruf oder auf ein Fax vom Herrn Zuckerberg“, beklagt sich Lugner auf einer Pressekonferenz. Besonders plagt den Baulöwen die Ungewissheit: „Wenn der Zuckerberg wenigstens anrufen würde um mir zu sagen: ‚Herr Lugner, es tut mir Leid, aber Ihre Daten waren nicht dabei.’ Dann hätte ich wenigstens Klarheit.“


