In der Debatte um das Binnen-I zeichnet sich eine Kompromisslösung ab. Neben dem I, mit dem explizit weibliche Gruppenangehörige erkennbar gemacht werden, sollen geschlechtsbezogene Wörter künftig auch ein Binnen-E enthalten, um ebenso auf männliche Gruppenangehörige hinzuweisen.
So werden aus „Wähler_Innen“ schon bald „Wähler_Innen_Er“, aus dem „geduldige_n Lehrer_In“ wird ein „geduldige_n_e Lehrer_In_Er“. Damit wird eine ausgeglichene sprachliche Sichtbarkeit sowohl von Frauen als auch Männern sichergestellt.


