LINZ – Ein Wetterballon, der sich während Forschungsarbeiten an der Universität Linz selbstständig machte, hielt heute das Bundesheer auf Trab. Gegen Mittag löste sich der 100m3 große Ballon von seiner Verankerung und stieg auf über fünftausend Höhenmeter. Um die Sicherheit des Flugverkehrs zu gewährleisten, wurden zwei Eurofighter zwecks Zerstörung des Ballons abkommandiert.
Mit zwei Lenkraketen versuchten die Piloten anschließend, die Hülle des Wetterballons aufzusprengen und ihn dadurch zum kontrollierten Absturz über bewohntem Gebiet zu bringen. Doch verfehlten die Raketen ihr Ziel knapp und landeten stattdessen auf dem Gelände eines Seniorenheimes.


