Chronik

Terroralarm in Wiener Bank: Mann zückt Samsung Galaxy Note 7

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Der Terror erreicht Wien! Ein Mann zückte heute früh in einer Bank ein Samsung Galaxy Note 7 und drohte, es zu entsperren und damit zur Explosion zu bringen. Offenbar forderte er Geld, um sich ein neues Handy zu kaufen. Zum Zeitpunkt der Drohung befanden sich mehrere Menschen in der Filiale.

„Es dürfte sich um eine Verzweiflungstat gehandelt haben“, erklärte ein Polizeisprecher. Bei dem Täter handelt es sich um den 27-jährigen Wiener Jus-Studenten Magnus G. Er ließ sich von der verängstigten Filialmitarbeiterin mehrere tausend Euro für ein neues iPhone aushändigen.

Die Lage eskalierte jedoch, als eine Kundin Magnus G. darauf hinwies, dass das neue iPhone 7 keinen Kopfhörer-Anschluss hat. Der Täter verlor die Nerven und drohte damit, auf seinem Samsung die Bank-Austria-App zu öffnen, was zu einer noch stärkeren Explosion geführt hätte.

Schließlich gelang es einem Verhandlungsteam der Polizei, Magnus G. telefonisch zu kontaktieren um ihn zur Aufgabe zu überreden. Unglücklicherweise wurde das Samsung-Handy durch den Anruf zur Explosion gebracht. Spürhunde suchen zur Stunde nach den sterblichen Überresten des Täters.

Terrorgefahr

Behörden in aller Welt warnen unterdessen vor dem Galaxy Note 7. Die USA wollen alle Käufer sogar auf die Terrorliste setzen. Nicht überraschend kommt daher die Meldung, wonach sich der IS bereits zwei Millionen Samsung-Geräte „für Märtyrer-Missionen“ bestellt haben soll.

(Foto: 123RF/Montage)

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