Wirtschaft

Nach US-Wahl: Gerda Rogers gründet Meinungsforschungsinstitut

Gerda Rogers

Das konnte niemand vorhersehen: Die bekannte Wahrsagerin Gerda Rogers gründet ein eigenes Meinungsforschungsinstitut. Sie will nach dem Komplettversagen beim Brexit-Votum, bei der österreichischen Präsidentenwahl und jetzt bei der US-Wahl nicht mehr länger zuschauen. Rogers will durch ihr Engagement den Ruf der Meinungsforschung retten.

„Ich habe geahnt, dass Sie kommen werden“, sagt Rogers und öffnet die Tür ihres Instituts für ein exklusives Tagespresse-Interview. „Am Tisch steht schon ein Verlängerter, schwarz, wie Sie ihn am liebsten haben. Sie werden ihn leider zu schnell trinken und am Heimweg mitten in der U6 bestialischen Durchfall bekommen“, sagt sie und lächelt.

Abschied von Ö3

Ihre Sendung „Sternstunden“ auf Ö3 hat Rogers für ihren neuen Job aufgegeben. Der Abschied ist ihr leichtgefallen: „Ich habe dringend weg müssen von Ö3. Sie können das Gefühl leider nicht nachvollziehen, aber ich habe durch meine Fähigkeiten jeden Tag genau gewusst, welche Songs gespielt werden. Da wird man ja auf Dauer depressiv.“

Sieg von Hofer

Ihre erste Prognose gibt Rogers auch gleich ab. Sie weiß, wer die Bundespräsidentenwahl in Österreich gewinnen wird: „Wenn man in den Himmel schaut, ist das klar. Überall neben der Milchstraße stehen Wahlplakate von Norbert Hofer. Von Van der Bellen habe ich keines gesehen.“

Spuren habe er im Weltall dennoch hinterlassen. Durch die aufsteigenden Rauchsäulen aus seinem Büro wurde das sensible Zusammenspiel zwischen Mond, Erde und Sonne bereits irreversibel geschädigt.

(Sebastian Huber. Foto: Rene Prohaska/picturedesk, Montage)

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