Wirtschaft

WhatsApp gratis: DIESER Trottel (31) hat dafür vor einem Jahr noch 19 Milliarden bezahlt

Wer kennt das nicht: man kauft sich ein angesagtes neues Gadget, und wenig später kostet es plötzlich nicht einmal mehr halb so viel. Diese Erfahrung musste jetzt auch der 31-jährige Programmierer Mark Z. aus Kalifornien machen.

Erst im letzten Jahr blätterte er ganze 19 Milliarden Dollar für den bekannten Kurznachrichtendienst „WhatsApp“ hin. Doch seit gestern Mittag steht fest: die App ist ab sofort völlig kostenlos für jeden verfügbar.

Über seinen Facebook-Account nehmen wir mit Mark Z. (Name der Redaktion bekannt) Kontakt auf und fragen ihn, was er zu seinem Fehlkauf zu sagen hat. Doch bis Redaktionsschluss lag noch keine Antwort vor; Mark Z. zieht es offenbar vor, zu schweigen.

Verständlich, denn der Wikipedia-Eintrag des US-Amerikaners lässt auch sonst auf ein eher verkorkstes Leben schließen. Schon in der Schule galt er als Nerd. Mit 22 Jahren brach er sein Studium ab, um eine Webseite zu programmieren. Seither ist er in zahlreiche Rechtsstreitigkeiten verwickelt.

Auf seinem persönlichen Facebook-Profil versucht Mark Z. verzweifelt, die Fassade einer heilen Welt aufrecht zu erhalten. Dort postet er etwa Fotos seiner Tochter, oder kündigt großspurig wohltätige Spenden an. Spätestens das Bekanntwerden des 19-Milliarden-Dollar-Fehlkaufs wird diese Fassade jetzt wohl endgültig zum Einsturz bringen.

Immerhin: Unsere Recherchen könnten Mark Z. hoffen lassen. Ein Konsumentenschutz-Experte lässt auf Nachfrage durchblicken, dass Z. einen Teil des Kaufpreises rückerstattet bekommen könnte. Allerdings nur dann, wenn er Beschädigungen an der Ware nachweisen kann und sich die Rechnung aufgehoben hat.

Weiterlesen: Hundstorfer im Exklusiv-Interview: „Ich war nicht meine erste Wahl“

(Foto: JD Lacina/Flickr/CC-by-SA-2.0)

22 Kommentare

22 Comments

  1. lb

    10.02.2016 um 16:50

    Hahahahahaha ich bin fast vom Sessel gefallen bei der Überschrift, Hat sich die Redaktion denn wirklich mit Herrn Z. in Verbindung gesetzt? =D

  2. Ritschi

    19.01.2016 um 18:12

    ich kaufe die Tagespresse um 19 Cent

    • Ritschi-Ritsch

      19.01.2016 um 19:17

      Derzeit gibt es die Tagespresse leider noch nicht als Print-Ausgabe, ein Erwerb ist daher leider nicht möglich. Allerdings sind die besten Artikel schon in Form von drei Büchern erschienen:

      – 2013 Der Nonsense-Jahresrückblick

      – 2014 Vatikan gesteht ein: Erde vermutlich doch keine Scheibe: die besten Tagespresse-Meldungen

      – 2015 Neue Facebook-AGBs: Mark Zuckerberg hat Anrecht auf Erstgeborenen jedes Users: Die besten Tagespresse-Meldungen, Band 2

      http://dietagespresse.com/politiker-ueber-das-neue-tagespresse-buch-sagen/

    • pjotr.wesselyivanowitsch

      20.01.2016 um 21:35

      DIE TAGESPRESSECOM IST DER TROTTEL ! DU darfst dich gerne auf der Zuckerbergbühne vertschüssen „smile“-Emoticon Weihrauch, Myrrhe, Gold – und Aktien
      Die drei Könige aus dem Morgenland und Mark Zuckerberg
      Geschenke zur Geburt eines Kindes sind üblich. Vor ca. 2.000 Jahren brachten drei Besucher aus dem Morgenland Maria und Josef Geschenke zur Geburt Jesu an die Krippe: Weihrauch, Myrrhe und Gold. Weihrauch und Myrrhe waren wertvolle Gaben für den täglichen Gebrauch. Gold bot der jungen Familie Sicherheit für die Zukunft. Mark Zuckerberg spendet anlässlich der Geburt seiner Tochter 99 Prozent seiner Aktien der Facebook Inc. Die Spende soll die Welt verbessern, die das gerade geborene Kind erwartet.
      Die Weihnachtsgeschichte im Neuen Testament berichtet, wie es vor 2.000 Jahren weiter ging. Die New York Times berichtet, wie es für Mark Zuckerberg weitergeht: Seine Facebook-Aktien sind z. Z. ca. 45 Milliarden Dollar wert. Sie werden in eine gemeinnützige Gesellschaft überführt. Dafür fällt keine Vermögenssteuer an. Auch die 40%ige Erbschaftssteuer entfällt. Die Spende wird so gestaltet, dass Zuckerberg die Stimmrechte der gestifteten Aktien weiter kontrolliert.
      Was wäre geschehen, wenn Maria und Josef das Gold in Geld umgetauscht hätten? Die junge Familie musste nach Ägypten fliehen und dort Asyl beantragen. Unterwegs gab es Räuber und Wegelagerer. Bei der Bank von Bethlehem war es sicher und verzinste sich mit 5 %. Heinrich Haussmann aus Nürnberg hat ausgerechnet, wie sich das Vermögen vermehrt hätte, wenn die Erben der Familie es später in Gold hätten zurücktauschen wollen: Aus 0,01 € bei der Geburt Jesu wäre im Jahre 296 ein Kilogramm Gold geworden, im Jahre 438 eine Tonne Gold, im Jahre 1466 eine Goldkugel von der Größe des Planeten Erde, im Jahre 1749 wären eine Million erdgroße Goldkugeln daraus geworden, im Jahre 1890 eine Milliarde erdgroße Goldkugeln und zur Jahrtausendwende vor 15 Jahren 216 Milliarden erdgroße Goldkugeln. Die eine Tonne Gold in den Kellern der Vatikanbank (Instituto per le Opere di Religione – IOR) gehen nicht auf diesen Ursprung zurück.
      Zuckerberg verkauft die Aktien nicht, um Geld zu spenden. Er spendet die Aktien und folgt damit großen Vorbildern. Der Stahlmagnat Andrew Carnegie ist vor 130 Jahren mit Unterstützung von Polizei, Detektiven und Militär zum reichsten Mann seiner Zeit geworden. Er zahlte seinen Arbeitern zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben. Als sie streikten gab es viele Tote. Vielleicht meinte Honoré de Balzac deshalb, dass hinter jedem großen Vermögen ein Verbrechen steckt. Im Alter wurde Carnegie weise. Er sagte: „Der Mann, der reich stirbt, stirbt in Schande.“ Heute verbinden wir mit seinem Namen zahlreiche Stiftungen, eine Universität und die Carnegie Hall – das Konzerthaus in Manhattan.
      Zuckerberg schuf sein Vermögen ohne Todesopfer. Aber er zahlt jetzt keine Steuern mehr. Amerikaner können der Steuerpflicht in ihrem Heimatland nicht durch die Verlegung ihres Wohnsitzes entfliehen, wie es Michael Schumacher, Boris Becker und viele andere getan haben. Amerikaner bleiben immer in ihrem Heimatland steuerpflichtig.
      2014 setzte Facebook 11,5 Milliarden Euro um. Zum Vergleich: Der Umsatz von Daimler betrug mehr als das Elffache. Trotzdem wird Daimler an der Börse nicht einmal ein Drittel so hoch bewertet wie Facebook. Die Internetfirmen übertrumpfen die Dax-Konzerne: Uber, das eigentlich nur eine App für Smartphones bietet, ist jetzt 57,4 Milliarden Euro wert, die Deutsche Bank mit 98.000 Mitarbeitern nur 32 Milliarden Euro. Twitter ist 16,5 Milliarden Euro wert, Adidas mit 54.000 Mitarbeitern nur 10 Milliarden. Der Übernachtungsvermittler Airbnb soll 22. Milliarden Euro wert sein. Der Börsenwert der Lufthansa mit 615 Flugzeugen und 55.000 Mitarbeitern ist 6,3 Milliarden Euro. Amazon übertrifft sie alle: 312 Milliarden und Google sogar 522 Milliarden Dollar – vielleicht Zeichen dafür, dass Luft bald mehr kostet als Materie und dass der Glaube mehr zählt als die Substanz. Mit dieser Einsicht können wir Weihnachten feiern.

  3. Apo D.

    19.01.2016 um 16:46

    Sehr schlau erst Blut lecken lassen mehr neue Nutzer irgendwann doch mit geld und was sind schon 19 Milliarden für den ???dieses whatsapp mit so vielen Nutzern ist noch mehr wert! !!!

  4. Andy

    19.01.2016 um 15:47

    Es gibt schon Helden hier :D

    ÜBER DIESE SEITE
    Die Tagespresse ist eine österreichische Satireseite. Ausnahmslos alle Artikel sind frei erfunden.

  5. Anonymous

    19.01.2016 um 15:22

    Sehr schlechter Artikel. Wenn jemand Ahnung hat, dann er !!

  6. Monkey D. Ruffy

    19.01.2016 um 14:38

    Musste schon bei der Überschrift lachen! Sehr gut?

  7. Helmut D.

    19.01.2016 um 12:36

    Ach wär ich nur der Trottel.

  8. marc pfeifhofer

    19.01.2016 um 12:33

    schlechtester artikel den ich je gelesen habe!

  9. Der millionär

    19.01.2016 um 11:43

    Das ist bestimmt satire!! Kanns nicht glauben das hierfür jemand 19milliarden ausgeben würde!

  10. Seine Hochwohlgeborene Durchleuchtigkeit

    19.01.2016 um 11:24

    Wer heute noch seinen Titel im Namen verwenden muss, ist ernsthaft zu bemitleiden.

  11. DDr-Dipl.Ing. Univ-Prof. Bsc Meinhardt Ernst

    19.01.2016 um 10:28

    „DIESER Trottel“ als Headline!? Schade, die Tagespresse rutscht auch immer mehr ins Boulevard-Eck

    • Mag. BA

      19.01.2016 um 10:40

      Sie kopiert damit die click-bait Headlines, falls Ihnen das nicht aufgefallen sein sollte? Der ganze Artikel ist eine gelungene Persiflage dieser meist schlecht recherchierten Klick-hungrigen „Berichte“ von heftig.co etc.

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