Chronik

Überraschungscoup: Lugner präsentiert Kim Jong Un als Opernball-Stargast 2014

Lugner

Es ist der Überraschungscoup des Jahres: Richard Lugner präsentierte heute Kim Jong Un als seinen Opernball-Stargast 2014. Es dürfte damit die erste Auslandsreise des nordkoreanischen Diktators in seiner bisherigen Amtszeit anstehen.

Kim erklärt einem General das Apfelstrudel-Rezept.

Kim erklärt einem General das Apfelstrudel-Rezept.

„Ich bin selber überrascht“, gestand der Wiener Baumeister heute gegenüber Journalisten. Nachdem er in den Vorjahren hauptsächlich Hollywood-Diven wie etwa Paris Hilton zum Opernball lud, sollte es dieses Mal eine politische Persönlichkeit „von internationalem Format“ werden.

„Auf gut Glück beschloss ich daher, einen Brief an Herrn Kim zu senden. Ich erzählte ihm, dass Wien vor allem für seine Mehlspeisen berühmt ist und schickte ein Rezept für Apfelstrudel mit“, erklärte Lugner. „Binnen weniger Tage erhielt ich seine Zusage.“

Lugner sieht Kims Besuch als große Chance für den Beginn eines nachhaltigen Friedensprozesses auf der koreanischen Halbinsel. Seit über 60 Jahren bestehe der Konflikt jetzt schon: „Beide Seiten müssen jetzt aufeinander zugehen.“

Lugner stehe demnach als neutraler Friedensvermittler zur Verfügung: „Ich habe Erfahrung in der Politik. Ich weiß, worauf es ankommt.“

Doch erst wolle er Kim am Opernball näher kennenlernen: „Er freut sich schon sehr auf seinen Besuch in Wien. Er hat mir geschrieben, dass erst kürzlich sein Onkel auf tragische Weise verstorben ist und er etwas Ablenkung nötig hat.“

(Foto oben: AndreasTischler.com)

15 Kommentare

15 Comments

  1. rainer

    16.01.2014 um 13:17

    Wenn man ein wenig Zeitung lesen täte würde man wissen was für ein Mensch das ist. Ich gehe heuer nicht hin aus Protest.
    http://www.welt.de/satire/article123659740/Dennis-Rodman-irrtuemlich-in-Nordkorea-hingerichtet.html

  2. Felix

    15.01.2014 um 21:37

    So ein Apfelstrudel hat schon oft für Frieden gesorgt, besonders der nach dem Rezept von Fr. Blauensteiner!

  3. Thomas

    09.01.2014 um 18:39

    Köstlicher Artikel. Nur hoffentlich liest das nicht der Baumeister, sonst versucht ers wirklich

  4. Rufus Gorgonzola

    09.01.2014 um 12:43

    Man kann ja von Kims Politik halten, was man will. Ich persönlich zähle ja auch zu seinen Kritikern.

    Aber rein von der menschlichen Seite: Tiefes, Aufrichtiges Mitgefühl für seinen Verlust! Die Zeit nach dem Tod seines Onkels, der ihn sicher überraschend getroffen hat, ist sicher sehr schlimm für ihn. So etwas kommt ja immer sehr unerwartet, deshalb weiß man oft nicht, wie man mit so einem plötzlihcen Schicksallschlag umgehen soll.

    Mich rührt auch die selbstlose Geste Lugners. Was für ein toller Charakter!

  5. Antntreiber

    09.01.2014 um 09:20

    Wir Babyface jetzt von Helmut Werner gemanagt :-)

  6. Dr. Heinz Fischer

    08.01.2014 um 17:25

    Wow, super!
    Da ist meinem lieben Freund Richard wahrlich ein grandioser Coup gelungen!
    Ich freu mich riesig!

    Natürlich werde ich Kim zu mir nach Hause in die Hofburg einladen. Wir haben ja soviel zu besprechen!

    Besonders schauen wird er wegen meiner Toilette; eine goldene Kloschüssel hat der sicher noch nie gesehen!

    Und das mit seinem Onkel tut mir Ur-Leid! Habe ich auch deswegen schon kondoliert.
    Wenn er dann bei uns in Österreich kann ich nochmal persönlich mein tiefstes Mitgefühl mitteilen!

    Und nochmals Richard, du bist einfach der Beste.
    Den Groß-Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich habe ich dir schon mal hergerichtet. Kannst bei Gelegenheit mal vorbei kommen, dann verleih ich ihn dir!

    Ich freu mich so, dass ich schon wieder auf Klo muss…

  7. Philipp Blau

    08.01.2014 um 16:55

    Da hat sich ein Missverstännis eingeschlichen – Kim Jong Un hat ja in unserem Nachbarland „studiert“
    Kim Jong Un’s Swiss school days revealed
    http://www.sundaytimes.lk/111225/Timestwo/int10.html

  8. Daniel B.

    08.01.2014 um 16:07

    Na da merk man ja wie gut sich der Herr Lugner in Sachen Politik auskennt, Kim Jong Uns Onkel wurde von Kim Jong Un selber als Verräter hingerichtet! :D Zu geiles Zitat! :D

    • Max

      08.01.2014 um 16:44

      Schon klar das der Lugner das niemals wirklich gesagt hat?
      Satire und so??

      • CS

        09.01.2014 um 16:26

        @Daniel: du hast auch nicht wirklich in der Intelligenzkiste geschlafen ;-)

        vielleicht hiolft dir das:

        Der Begriff Sarkasmus bezeichnet beißenden, bitteren Spott und Hohn. Sarkasmus ist ein latinisiertes griechisches Substantiv (σαρκασμός sarkasmós „die Zerfleischung, der beißende Spott“, von altgriechisch sarkazein „sich das Maul zerreißen, zerfleischen, verhöhnen“, von σάρξ sarx „das (rohe) Fleisch“). Die Redefigur des Sarkasmus fand schon in der antiken Rhetorik (z. B. Demosthenes, Cicero) Verwendung.

        (:

  9. Maximilian

    08.01.2014 um 16:04

    den Onkel den er exikutieren ließ?

    • Simon

      21.01.2014 um 22:25

      Des wäre der brüller! haha :D

  10. sunshine

    08.01.2014 um 14:46

    pfff ka der mann dieser artikel leuchtet vor genialität ich finds einfach nua geil

  11. yolothan swagovich

    08.01.2014 um 13:51

    sehr gut geschrieben, aber nicht sonderlich lustig. das thema kim jong-un ist halt schon ein bisschen ausgelutscht.

    lieber weniger artikel veröffentlichen, dafür dann wieder so kracher wie den sms-verlauf der ministersuche.

    • Justin Case

      08.01.2014 um 13:57

      Agree

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