Chronik

Satiremagazin droht Islamisten mit Vergeltungsschlag – Bis zu null Opfer befürchtet

Satiremagazin droht Islamisten

Jetzt ist es also auch in Österreich so weit: ein skurriles heimisches Satiremagazin sprach heute eine Drohung gegen islamistische Terroristen aus. Demnach müssten sie in naher Zukunft womöglich mit Vergeltungsschlägen für den gestrigen Angriff auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ rechnen. Es werden im schlimmsten Fall bis zu null Opfer befürchtet.

Der Drohung zufolge müssten radikale Islamisten im ganzen Land jederzeit auf satirische Artikel, Fotomontagen oder sonstige Witze gefasst sein, die ihre mittelalterlichen, repressiven und martialischen Ansichten angreifen. Das Magazin sieht sich nach eigenen Angaben in einem Kampf um die „Meinungsfreiheit“, einer Ideologie, bei der einfach jeder jede Meinung vertreten darf.

Die Drohung versetzt die heimische Gemeinde der Terrorsympathisanten und Radikalen in Angst und Schrecken. Der IS-Sympathisant Abdul B. (24) aus Graz bestätigte gegenüber der Tagespresse den Eingang der Drohung: „Ich checkte gerade meinen Email-Account nach neuen Antworten auf meine Terrordrohungen. Da empfing ich diese schockierende Nachricht.“

Abdul B. lebt seither in großer Angst: „Ich traue mich nicht einmal mehr, mit meiner Kalaschnikow vor die Tür zu gehen. Ich habe solche Angst vor schweren Verletzungen meiner religiösen Gefühle!“ Auch andere seiner Gesinnungsbrüder sind in großer Sorge und tragen ihren Sprengstoffgürtel nur mehr gut versteckt unter der Kleidung.

Dem Innenministerium ist die Drohung mittlerweile bekannt, ein Sprecher rechnet mit etwa null Toten und null Verletzten. Eine Verstärkung des Polizeischutzes für Terrorsympathisanten wird jedoch momentan nicht in Betracht gezogen: „Die müssen sich keine Sorge machen. Mehrere verdeckte Beamte befinden sich zu jedem Zeitpunkt in ihrer Nähe.“

34 Kommentare

34 Comments

  1. grete kamm

    01.10.2015 um 21:14

    Mehr zum Thema: Charlie Hebdo bedankt sich bei Attentätern

    „Ohne euch hätten wir niemals so eine große Auflage zusammen bekommen“ bedankt sich der Chef von Charlie Hebdo persönlich. „Dank eurer Hilfe können wir unsere Mohammedkarrikaturen noch besser verbreiten“

    Mit von der Partie ist auch die rechtsnationale Partei Font National. „Wenn es Anschläge wie diesen nicht geben würde, hätten wir niemanden gegen den wir hetzen könnten“ lässt der Chef dieser Partei ausrichten. Zum Dank schenkt er ihnen ihr Wahlprogramm ohne Islamhetze (Es blieb nichts davon übrig).

  2. rocketier

    05.03.2015 um 16:22

    Der Ärger über Muslime ist nicht unbegründet! Für dieses Folk wird fast alles gemacht! Wir sollen uns tollerrant zeigen, Kreutze aus unseren Schulen abhängen, den Glauben durch Moschen fördern. Na klar! Ich bin in Wien aufgewachsen und durfte mehrere muslemische Nachbarn genießen. In meinen über 40 Jahren als Wiener habe ich keinen getroffen der sich unseren Lebensbereich angepasst hätte. Sie sind laut, laden 30 Familienmitglieder in ihre 45 m² Wohnung, nehmen keine Rücksicht auf Nachbarn und wehe man unterhält sich mit ihren Frauen!!! Und an alle supergescheiten hier: Wenn ich als wohlhabender Mensch in einem Haus wohne und im Nachbarhaus ein Muslemischer Doktor, kann man leicht von miteinander sprechen. Ist halt etwas anderes wenn nur eine Papendeckel dicke Mauer vom Schlafzimmer des Nachbarn dazwischen ist.

    • joe

      10.03.2015 um 10:37

      Auf jeden Fall wär´s ganz gut, wenn sie einen Integrations-Deutschkurs besuchen würden.

  3. Johadoe

    15.01.2015 um 20:26

    Hallo Nino!
    Du dürftest mich ein wenig überlesen haben, Weder gebe ich der gesamten muslimischen Gemeinschaft die Schuld noch verlange ich ein gemeinschaftliches Schuldbekenntnis!
    Das einzelne muslimische Organisationen protestieren, ist ja ok, aber was ich erwarten würde, wäre, das wenn z. B. beim Freitagsgebet einer dieser vielen Prediger, das Vorwort spare ich mir, mit seinen extremen Ansichten auftritt, die Gemeinschaft der Muslime diesen dahin jagt, wo er hin gehört, nämlich zum Scheitan! Es hat schon Gründe, warum die islamische Zeitrechnung 600 Jahre hinter der unseren ist… Leider fehlt dem Islam eine moralische Oberhochheit ähnlich des Papstes, so kann jeder Spinner ihn mehr oder weniger auslegen wie er will. Außerdem ist er ganz offensichtlich in seiner absolutischen Ausprägung nicht reformierbar. Nenn mir bitte ein Land, in dem der Islam Staatsreligion oder Mehrheitsreligion ist, das über ein einigermaßen funktionierendes Bildungs- sowie Sozialsystem sowie über eine halbwegs funktionierende Demokratie verfügt! Nebenbei: ich bin bekennender Agnostiker!
    Liebe Grüße!

  4. Bleistift

    12.01.2015 um 10:32

    Anstatt diesen Artikel zu lesen hätte ich lieber ein gedenke Schreiben an die verstorbenen Menschen gelesen.
    Das wär solidärer und taktvoller.

  5. Rainer

    11.01.2015 um 01:04

    Schön, doch noch eine Reaktion erhalten zu haben (Markus, 10.01.15).
    Einige Ihrer Kritikpunkte an „Freigeist68“ finden meine Zustimmung: Richtiger als der von mir zitierte wird der hier jetzt veränderte Satz: „… religiösen Organisationen, die in der Geschichte der Menschheit zu den schlimmen Verursachern von … … Todesstrafe …“ gehörten. Ihre Zeilen „Die Menschheitsgeschichte ist voll von Gewalt … … nicht wirklich viel zu tun.“ differenzieren etwas mehr, decken sich aber inhaltlich mit denen von „Freigeist“.
    Ihre Schlussfolgerung, also sei „der Austritt aus den religiösen Organisationen nicht wirklich eine Lösung.“ findet mit Ihrem „nicht wirklich“ eine Einschränkung, die der von „Freigeist68“ „… wird solch entsetzlicher Missbrauch weniger leicht.“ entspricht. Er ist also sicher nicht der Meinung, die endgültige Lösung für die Beseitigung von religiös motivierten Gräueltaten gefunden zu haben. Aber er ist – wohl zu Recht – überzeugt davon , dass Angriffsflächen verringert, Motivationsgeber entglorifiziert und Mitverursacher weniger mächtig werden würden, was die Akzeptanz und Durchführung von Gräueltaten verringerte bzw. erschwerte.
    Das gegenwärtig sprunghaft größer werdende Potential wiederauflebender „Glaubens“kriege wäre sicher, vielleicht entscheidend, schwächer. Menschen, die bereit sind, andere wegen ihres (Un)Glaubens auf irgendeine Art anzugreifen, hätten es schon schwer bei der Definition ihres „Feindes“.
    Religionskriege sind „die aus religiösem Streit entstehenden kriegerischen Auseinandersetzungen. Sie werden oft mit weltanschaulichen Motiven gerechtfertigt (Heilige Kriege), in ihrem späteren Verlauf jedoch zumeist von polit. Ursachen bestimmt (etwa der Dreißigjährige Krieg). Besonders die Hugenottenkriege … in der 2.Hälfte des 16. Jahrh. gelten in der Geschichtswissenschaft als R. Dieser mit dem Frieden von Le Cateau (1559) beginnende Zeitabschnitt wird in Frankreich geradezu als „Epoche der R.“ bezeichnet.
    Ihren Satz (2. Absatz) „Das ist halt auch wieder nur dumme Hetze gegen Religion,(!) die mit Fakten nicht viel zu tun hat.“ halte ich für unangemessen trotz der eingefügten Einschränkung. Auch für nicht diskussionsförderlich halte ich Ihren letzten Absatz: „Aber … Man identifiziert …. … hetzt … fühlt sich dann besser, weil man … Durchblick bewiesen hat. Bravo.“ „Hetze“ kann ich bei „Freigeist68“ beim besten Willen nirgends ausmachen. Ihm von Ihnen unterstellte egoistische Motive könnte man jedem Verfasser engagierter Zeilen zuordnen, ich auch Ihnen. So etwas kann allerdings schnell ernsthafte Diskussionsbereitschaft beenden und scheint mir also kontraproduktiv zu sein.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben