Politik

Nach #MeToo kommt #WeDo: Sexuelle Straftäter schließen sich jetzt ebenfalls zusammen

Tagelang dominierten Frauen mit dem Hashtag #MeToo die sozialen Netzwerke. Doch jetzt fordert eine andere Gruppe Aufmerksamkeit und Solidarität: jene der sexuellen Straftäter. Weltweit brechen Männer unter #WeDo ihr Schweigen und teilen ihre schockierenden Erlebnisse.

Bestürzende Erfahrungsberichte

„Ich verstehe einfach nicht, wie ich es Frauen recht machen soll“, gesteht Chefredakteur Gerhard P. (54) mit Tränen in den Augen. „Jedes Mal, wenn ich meiner Mitarbeiterin erkläre, dass ihre Beine im Minirock knackig aussehen und ihr bissi an den Oberschenkel tatsch, gibt’s gleich eine auf den Deckel von irgendeiner Disziplinarkommission.”

Gerhard P. hofft, dass unter #WeDo endlich jene Männer zu Wort kommen, deren simple Komplimente immer falsch verstanden werden: „Endlich tut sich was. Man muss unsere Stimme hören. Jetzt ist die Zeit dafür gekommen.“

Politische Konsequenzen

Der Aufschrei der sexuellen Straftäter scheint die Politik endlich wachzurütteln. Sowohl Koalitionsverhandler der ÖVP, als auch der FPÖ bestätigten, dass sich das Thema auf ihrer Agenda befindet. Der Frauenminister in spe, Felix Baumgartner, soll sich gleich nach Amtsantritt einer umfassenden Reform widmen.

11 Kommentare

11 Comments

  1. Thomas

    24.10.2017 um 16:38

  2. #WeDo

    23.10.2017 um 21:02

    *Christian*,ohne Referenzen geht das leider nicht.

  3. Christian

    23.10.2017 um 18:34

    Ich finde die Entrüstung der betroffenen Frauen ok.Ich frag mich manchmal
    nur, warum so spät !! Viele derer die sich jetzt zu Wort melden , hätten auf
    Grund Ihrer Öffentlichkeitswirksamkeit immer die Medien hinter sich gehabt.
    Nicht ganz verstehe ich die Entrüstung der Frauen, die nie von Übergriffen
    bedroht waren , und auch nicht sein werden. Ich trete der Gewerkschaft bei !

  4. #WeDo

    23.10.2017 um 17:44

    Machos aller Länder vereinigt euch.

  5. "Experte"

    23.10.2017 um 14:51

    Endlich Zeit, eine Grapscher-Gewekschaft zu gründen.

  6. Andreas M

    23.10.2017 um 13:58

    Ein Hoch auf die Satire, deren Job es ist Gesellschaftlich schwierige Themen in ein humorvolles Licht zu rücken

  7. Beatrix Kauf

    23.10.2017 um 13:50

    Finde ich absolut geschmacklos und alles andere als lustig! Es ist ein Affront gegenüber all jenen Frauen, die bereits Opfer wurden, #metoo. Einmal mehr wird das Problem damit ins Lächerliche gezogen und das ist sicher nicht n Uren Sinn! Ich bin ein Fan der Tagespresse, aber mit diesem Beitrag überschreitet ihr Grenzen, jene der Opfer!

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