„Die dritte Frau“: Kultfilm wegen neuer Gender-Richtlinie umbenannt und neugedreht


Einer neuen Gender-Richtlinie des Amts für Sprachliche Gleichbehandlung fällt jetzt der Kultfilm „Der Dritte Mann“ zum Opfer. In einem Bericht wird der Film wegen seines Titels als „zutiefst diskriminierend“ befunden und muss daher nicht nur umbenannt, sondern komplett neugedreht werden.

Sexistisch
„Eine reine Umbenennung wäre niemals ausreichend gewesen“, schreibt die zuständige Sachbearbeiterin in ihrer Begründung. „Die Dialoge sind nicht geschlechtsneutral. Der halbe Film ist auf Englisch, einer Sprache, wo Frauen ausnahmslos ‚mitgemeint’ sind. Da wird doch der_die Hünd*In in der Pfanne verrückt!“

Neuer Dreh
Daher wird das gesamte Meisterwerk mit der Originalcrew in Wien noch einmal gedreht. Bei den Dreharbeiten treffen wir Paul Ponto (97), einer der letzten noch lebenden Mitglieder der Crew. Wir dürfen zusehen, wie er die bekannte Fluchtszene durch die Wiener Kanalisation nachstellt. Die Filmszene hat etwas von ihrem Charme verloren; der Pfleger, der Pontos Rollstuhl schiebt, stört die Dramatik ein wenig.

Selbst in seinem hohen Alter ist Ponto – ganz wie damals – noch zu Scherzen aufgelegt: „Hilfe! Ich habe dem allen hier gar nicht zugestimmt! Ich will wieder zurück ins Altersheim! Wo bin ich hier?! Hilfe!“, ruft er wiederholt. Die ganze Crew muss herzhaft lachen.

Bürokratische Finte
Wegen der kurzen Planungszeit konnte die Produktionsfirma nicht mehr rechtzeitig um eine Drehgenehmigung für die Kanalisation ansuchen. Daher kann immer nur im Rahmen von „Dritte Mann“-Touren gedreht werden, für die sich die Crew mit Monatskarten eingedeckt hat.

„Leider redet jetzt in einigen Szenen der Tour-Guide rein“, moniert der Regisseur (108). „Aber das macht nichts. Dadurch kann man den Film jetzt als ‚Dokumentation’ verkaufen und wir kriegen eine Bildungsförderung.“

Infos zur Dritten-Mann-Tour >>

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A geile G`schicht !

In der Schule sagte der Deutschprofessor „Frau Schaffnerin“ sei ein Blödsinn. Mit „Frau“ wird das Geschlecht zum Ausdruck gebracht denn Schaffner ist eine Berufsbezeichnung wo nicht das Geschlecht nochmals zum Ausdruck gebracht werden muss. In der Mathematik gilt minusxminus ein Plus.In der Gramatik?
Werte ProfessorIn, Doktor(in), Magister(in), Patient(in), lieberGott(öttin) wo führt das mit der
falsch verstandenen Veminisierung noch hin??? Ihr Rammer(in)-Rötel(in) noch hin??
Unsere Muttersprache wird damit verstümmelt. Ausländer(innnen) finden unsere Sprache

man vergisst ganz offensichtlich das es sich bei dem film der “ dritte man “ um ein zeitdikument handelt. ein kultfilm ! diejenigen die da änderungen vornehmen möchten sind geistlose hüllen die sich der bedeutung dieses werkes gar nicht bewussr sind.

und als Titelmelodie wird ‚Heidi‘ auf- und abgespielt?

Heid(o)i :-) :-)

Nein, das Hackbrettl bleibt! aber jede zweite Note wird von einer Frau gehackt …

Frau mag ja vielleicht hackbretteln aber lass den Mann weiter zitt(h)ern!

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