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Damit er keine Steuern zahlen muss: Handwerker tarnt sich als Milliardär

Wer zahlt schon gerne Steuern? Einen ungewöhnlichen Weg zur Steuervermeidung geht der oberösterreichische Installateur Herbert N. (32). Er tarnt sich ab sofort als Milliardär, um die Steuervorteile der Superreichen genießen zu können.

Installateur als Milliardär

„Jo klor, es is a bissl komisch, dass I jetzt im Nadelstreif und mit Krawattn aufn Bau kumm“, lacht der 32-Jährige aus Ried, als er gerade mit seinen weißen und mit Perlen bestickten Samthandschuhen eine rostige Wasserleitung austauscht.

Milliardär durch und durch

Bei seinen Arbeitskollegen wirkt die Tarnung, wie ein Gespräch mit Herberts Chef zeigt: „Er kommt nur noch mit schwarzem Aktenkoffer zur Arbeit, er füllt sich die Bierdose in eine Champagnerflasche um, und er spielt mit dem Schraubenschlüssel sogar ein wenig Golf. Wir fragen uns alle: Ist der Herbert irgendwie zu viel Geld gekommen?“

Herbert selbst genießt sein neues Leben und wird von Kollegen bewundert, als er sich in der Mittagspause noch ein wenig Kaviar auf die Leberkässemmel streicht.

Steuervorteile genießen

Herbert hat seinem Arbeitgeber bereits mitgeteilt, dass seine Lohnzettel „in Zukunft bitte in der Karibik“ ausgestellt werden sollen. Firmenassistentin Gerlinde pendelt deshalb nun wöchentlich zwischen Ried im Innkreis und den Bahamas hin und her, von wo aus sie die Buchhaltung erledigt.

„I hob a scho extra a paar Sätze Reichensprache gelernt“, zeigt sich Herbert stolz, und demonstriert, dass er bereits wie ein echter Milliardär sprechen kann. „Die Armen sollen einfach reich werden… Jeder hat das recht auf reiche Eltern… Mindestsicherung nur noch für Bestverdiener… Guad, ned wohr? Hahaha.“

Tarnung aufgeflogen

Inzwischen ist die Tarnung des Installateurs aber leider aufgeflogen. Herbert wollte seinen gebrauchten Opel Kadett als Yacht deklarieren, um sich die KFZ-Steuer zu ersparen. Als er dafür jedoch zum örtlichen Finanzamt ging, wurde er von den Beamten sofort erwischt.

„Wir haben sofort gewusst, dass er kein echter Superreicher ist“, verrät ein Beamter. „Seit Beginn unserer Aufzeichnungen im Jahre 1897 hat noch nie ein echter Milliardär auf der ganzen Welt jemals freiwillig ein Finanzamt betreten.“

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