Das war knapp! Bundeskanzler Christian Kern musste heute Früh von einem Notarzt aus einem zu engen Designer-Anzug geschnitten werden. Kern geht es körperlich gut, er wird jedoch psychologisch betreut.

Kurz nach sieben Uhr ist der Notarzt bei Kern eingetroffen. Er hat sofort gehandelt und den Kanzler mit einem Skalpell befreit. Kern konnte zuvor den Notruf gerade noch selbst absetzen.

„Es war einfach unverantwortlich, was ich da gemacht habe“, sagt Kern und sitzt in einem Slim-Fit-Pyjama von Boss Orange auf seiner Rolf-Benz-Couch. Er starrt ins Leere. Vor ihm liegt der zerschnittene Armani-Anzug. Kern wischt sich die Tränen mit einem Hermès-Seidenschal ab.

Kurzschlussaktion

Letzte Woche hatte er den Armani-Anzug im Internet bestellt. „Ich habe bereits geahnt, dass er mit zu eng sein könnte, aber der Schnitt war so wunderschön, ich bin schwach geworden und habe ihn in den Warenkorb gelegt.“

In einer Kurzschlussaktion bestellte er ihn. „Ich habe nur an die tausenden Likes auf Facebook und Instagram gedacht und meine Gesundheit komplett vergessen.“

Anzug einäschern

In Zukunft will sich der Kanzler wieder ausschließlich auf Maßanzüge verlassen. Er ist gerade noch mit dem Schrecken davongekommen. Heute will er seinen Anzug verbrennen lassen. Die Asche wird auf den Laufstegen der Pariser Fashion Week verstreut.