Für einen Skandal sorgte die erst 15-jährige russische Synchronschwimmerin Natalia Gagarina. Weil sie wegen einer positiven Dopingprobe gesperrt wurde, zerstörte sie im Olympischen Dorf mehrere Gebäude.

Synchronschwimmerin gedopt

„Wir haben in ihr 34 verbotene Substanzen und 78 bisher gänzlich unbekannte Substanzen gefunden“, erklärt der Dopingfahnder den Betreuern der Synchronschwimmerin.

„Die entnommene Probe überführte sie. Mithilfe modernster Technik konnten wir in ihrem Doping sogar noch Urin nachweisen.“ Natalia Gagarina, Spitzname „Der graziöse Delfin“, wurde mit sofortiger Wirkung suspendiert und ließ daraufhin ihrem Ärger im Olympischen Dorf freien Lauf.

IOC stellt sich hinter Russland

IOC-Funktionär Jean Rivelle erklärt im Beisein dutzender Journalisten und hunderter schwarzer Geldkoffer, dass nicht das gesamte russische Team ausgeschlossen werden darf.

„Man kann ein Land nicht pauschal verurteilen und ganz Russland ausschließen. Immerhin zählt hier der berühmte Olympische Gedanke – Dabei sein bei den milliardenschweren Marketingeinnahmen und TV-Rechten ist alles!“

Weitere Zwischenfälle

Immer mehr Dopingfälle erschüttern bereits vor der Eröffnung die Spiele. Ein französischer Hochspringer kam bei einem Trainingssprung so hoch in die Luft, dass er aus der Atmosphäre verschwand und bis heute in der Erdumlaufbahn verschollen ist.

Noch schlimmer erging es einem amerikanischen Diskuswerfer: Dieser hatte so viel Muskelmasse und Kraft aufgebaut, dass er sich gestern beim Hals waschen unabsichtlich selbst erwürgt hat.

Olympia passt sich an

Da immer mehr Athleten ihre Körper mit Drogen vollpumpen, will sich auch das IOC in Zukunft an die Bedürfnisse der Sportler anpassen. „Bei den nächsten Spielen bekommt jeder Leichtathlet einen eigenen Streetworker, der neben ihm mitläuft um sicherzustellen, dass die Sportler mit ihrem Stoff richtig umgehen können“, erklärt ein Mediziner.

Stolz ist er auch auf die neuen Check-It Boxen, die bereits in Rio entlang der 100 Meter-Sprint-Strecke stehen werden. Außerdem soll auch der Zugang zu ausreichend Nährstoffen gewährleistet werden, weshalb die Olympischen Sommerspiele 2020 zum Praterstern verlegt werden.

(Jürgen Marschal. Foto: Universal Pictures)