Wirtschaft

Versaut! Wiens erste Social-Media-Nutte verspricht: „Ich like alles für 60 Euro die Stunde“

Social-Media-Nutte

Wenn das mal kein unmoralisches Angebot ist! Daciana B. (41) ist Wiens erste Prostituierte, die ihre Dienste in sozialen Medien anbietet. Sie verspricht, alle Fotos, Posts und Videos ihrer Kunden zu liken – freilich nur gegen die Zahlung von 60 Euro pro Stunde.

Wir vereinbaren mit Daciana ein Interview an ihrem Arbeitsplatz, dem Hinterraum eines heruntergekommenen Internet-Cafés hinter dem Wiener Westbahnhof.

„Früher war alles viel einfacher“, erklärt die gebürtige Rumänin zu Beginn und zieht an ihrer Zigarette. „Da wollten die Männer nur ficken, und fertig. In den Neunzigern wollten sie dann immer öfter reden. Und seit paar Jahren kommen sie und wollen, dass ich ‚Gefällt mir’ drücke auf ihrem Facebook oder Instagram. Ich sage: ist OK, solange sie auch zahlen.“

Marktlücke
Daciana erkannte den Zeitgeist und spezialisierte sich ausschließlich auf das Liken von Social-Media-Inhalten aller Art. Verführerisch erklärt sie: „Egal, was du postest. Ich like dir alles! Sogar die Fotos, die deine Frau nicht liken will. Und für ein kleines extra Trinkgeld mach ich es sogar ganz ohne Virenschutz.“

Wer kann da schon widerstehen? Jedenfalls nicht Stammkunde Markus (21), der gegenüber der Tagespresse freimütig zugibt: „Ich bin so aufmerksamkeitsgeil, meine Freunde können mich einfach nicht mehr befriedigen.“ Daher geht er regelmäßig zu Daciana.

„Erst letzte Woche kam ich von einem zweiwöchigen Selbsterfahrungstrip in Indien zurück. Und das Fotoalbum hat auf Facebook nur 12 Likes bekommen, da bin ich ja fast umsonst gefahren! Gut, dass es die Daciana gibt, die das Album noch mal so richtig durchliked.“

Plötzlich kommt ein kleiner, pickeliger, dürrer Mann mit langen Haaren aus dem Nebenzimmer. Es handelt sich um Johannes, Informatikstudent und Zuhälter von Daciana, der sie vor Hasspostings beschützt. Ungeduldig grunzt er: „So, aus is das Interview! Gehma gehma, Daciana, an die Arbeit, tua a bissi wos liken!“

Weiterlesen: Unfassbares Martyrium: Wiener (38) musste sieben Minuten auf Bus warten

(Foto: TeoT./Fotolia)

41 Kommentare

41 Comments

  1. i bins

    28.02.2016 um 19:43

    like mich schneller, daciana ooooh jaaaaah

  2. Mario

    25.02.2016 um 14:54

    Cool, hat sie die Grünen auch schon „geliked“?
    Inkl. den „unparteiischen“ ex-Parteiobmann VDB?

  3. Mausi Luegner

    11.02.2016 um 16:09

    Geil!!

  4. Heinzi

    09.02.2016 um 20:21

    Like mich am Oasch! Is des geil! Und ma kann des ganz afoch vorm Computer mochn, braucht net anal des Haus verlossn!

    • Anonymous

      10.02.2016 um 02:42

      Na, duat like i di nit!

  5. Ein süßes Mädchen!

    09.02.2016 um 20:13

    Leider interessieren mich nur Damen mit Hirn, so Volkswirtinnen oder so. Nutten: No go, no way!

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