US-Investor plant Gondelbahn und Panoramarestaurant auf Mount Everest

KATHMANDU – Die US-Investorengruppe Cerberus plant, eine Gondelbahn sowie ein Panoramarestaurant auf dem Mount Everest zu errichten. Geplant ist demnach eine Bahn mit achtsitzigen Kabinen, welche die Besucher vom Basislager auf 5300 Meter bis hoch auf den Gipfel führt. Dort haben die Besucher dann die Möglichkeit, auf einer Panoramaplattform mit Restaurant die Aussicht zu genießen. Auch ein Hotel mit 300 Zimmern und Casino ist in Planung.

Beginn der Bauarbeiten ist für Juli dieses Jahres geplant; als Eröffnungstermin wird 2015 angestrebt. Die Anlagen werden dabei voll auf den Massentourismus abgestimmt sein, inklusive Spezialgondeln für übergewichtige Gäste, autonome Sauerstoffversorgung und Kabelfernsehen.

Ein Sprecher des Investors bezeichnete das Projekt als das „ehrgeizigste seit den Pyramiden in Ägypten.“ Für den Bau werden mehrere Dutzend Hubschrauber und etwa 3000 Tonnen Beton benötigt. Insgesamt 24 Weltrekorde würden im Laufe der Bauarbeiten gebrochen werden, unter anderem der Rekord für die höchste Baustelle. Des weiteren würde damit der Mount Everest endlich für den Massentourismus geöffnet werden.

Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten seien bereits im vollen Gange. So wurden bisher 40 Tonnen Gestein vom Gipfel abgetragen, um ein stabiles Fundament für das Gebäude zu erhalten. Außerdem wurde begonnen, den mehrere Millionen Jahre alten Gletscher mit Bunsenbrennern abzuschmelzen, um die Sicherheit der Gäste gewährleisten zu können.

Die Kosten des Projekts werden mit mehreren Milliarden angegeben.

(Foto: Jurec / Pixelio.de)

3 Kommentare

  1. Rödingers Cat Antworten

    Update zu dem Artikel:

    Der Autor hat leider vergessen zu erwähnen, dass durch die Abtragung der 40 Tonnen Gestein am Gipfel, der Mount Everest nunmehr nicht mehr der höchste Berg der Welt ist. Diese Ehre gebührt nun dem K2. Eine Beschwerde von Seiten Nepal und China an die US Amerikaner wurde bereits über politische Wege eingeleitet. Das amerikanische Außenministerium hat bereits geantwortet. John Kerry meinte dazu : “We’re are sorry for this collateral damage. But we are at war against terrorism and we need a platform in asia. Nepal should be thankful, because now there can be more climbers on top of the world at the same time. This can lead to a significant increase in tourism on the Mount Everest.” (Anmerkung: mit “platform” meinte Kerry vermutlich den abgetragenen Gipfel, der planiert wurde).

    Aufgrund dieser Neuigkeiten hat Cerberus angekündigt, das Projekt vom Mount Everest auf den K2 zu verlagern, da die Investorengruppe davon überzeugt ist, dass ein Erfolg nur dann garantiert werden kann, wenn man die Nummer 1 unter den Bergen als Basis für dieses Projekt wählt. Offizielles Statement von Cerberus : “Keinen interessiert es, auf den zweithöchsten Berg der Welt zu ‘fahren’. Der Höchste ist nur gut genug.”

    Daher wurde nun mit dem Abtragen des Gipfels vom K2 begonnen, um dort ebenfalls das notwendige Fundament für das Panorama-Restaurant und das Hotel schaffen zu können.

    Weiters wurden nun 15000 Sherpa’s für den Transport von Material angestellt, da die Treibstoffkosten und die Löhne für die Hubschrauber-Piloten letztens in die Höhe geschnellt sind und damit das Budget sonst nicht mehr einhaltbar wäre.
    Cerberus geht davon aus, dass nicht mehr als 20% der Träger bei diesem Projekt zu Tode kommen werden.
    John W. Snow von Cerberus meinte dazu : “There are more than enough of those Sherpa’s in the area around the K2. They would already die because of the temperatures. It is really cold there. With us they may die for something big. Something American. God bless Cerberus.”

    Ausserdem hat Cerberus nun Verhandlungen mit der Firma Transrapid in Deutschland aufgenommen, da einige potentielle Kunden sich bereits über die geplante Beförderung per Lift-Gondel beschwert haben. Dadurch entgeht der österreichischen Firma Doppelmayr voraussichtlich ein Auftrag im Millionenbereich.

    Quelle: nichtsonderlichsinnvoll.at

    1. tobias benjamin köhler Antworten

      Und noch eine Ergänzung: Das Projekt am K2 wurde begünstigt vom Hauptsponsor, dem amerikanischen Sportartikelkonzern K2 Sports, der dort eine Talabfahrt anlegen wird und sich das Vermietgeschäft für Skier und Snowboards exklusiv gesichert hat.

  2. tobias benjamin köhler Antworten

    Doch damit nicht genug: Von Katmandu aus wird eine 200 km lange meterspurige Zahnradbahn gebaut, für die der Schweizer Hersteller Stadler die Züge mit Druckkabine liefert. Unterdessen planen die Chinesen einen Weiterbau der Tibetbahn zum Basislager, wo ein Spurwechselbahnhof angelegt wird. Zukünftig sollen so auch internationale Reisen zwischen China und Indien via Mount Everest möglich sein.

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