Innenminister Wolfgang Sobotka steht derzeit für teure Flüge in einem Privatjet unter Rechtfertigungsdruck. Um die Kritik an seinen Luxusreisen auszusitzen, hat er sich nun auf eine Mega-Yacht zurückgezogen, die von den Steuerzahlern finanziert wird.

152.410 Euro hat das Innenministerium seit Sobotkas Amtsantritt im April 2016 für Charterflüge, etwa Flüge von Wien nach Radlbrunn, ausgegeben. Durch seine Auszeit auf der Luxus-Yacht kommen täglich 14.000 Euro dazu. „Ich werde einfach hierbleiben, bis die Kritik verstummt ist“, sagt Sobotka auf Tagespresse-Nachfrage und lässt sich von seinem extra eingeflogenen Privat-Barkeeper José, 31, einen Cubra Libre mixen lässt.

Wie im Paradies

Mit seiner Luxus-Yacht ist Sobotka zufrieden, seinen Privatjet vermisst er kaum. „Wir steuern täglich sonnige Plätzchen an, mein privater Hausdiener Fernando reibt mich mit Kokosöl ein, ich liege in der Sonne und skype mit Erwin Pröll.“ Heute Abend treten auf der Yacht Beyoncé, Nicki Minaj und Rihanna auf. Sobotka plant, das Innenministerium künftig auf die Bahamas zu verlegen.

Scharfe Kritik

„Es ist unausstehlich, dass der Herr Innenminister jetzt auf dieser Luxus-Yacht urlaubt, eigentlich wollte ich sie selbst für meinen nächsten Ibiza-Trip buchen“, sagt H.C. Strache. Sobotka selbst lassen diese Worte kalt. „Ich kann die neidischen Zwischenrufe aus Österreich gar nicht hören. Meine Bodyguards sind zu laut, sie erschießen alle Vögel, damit mir keiner auf die schöne Yacht scheißt.“