Überproduktion: EU-Kommission vernichtet 40.000 Flaschen Champagner

BRÜSSEL – In einer bisher einmaligen Aktion hat die EU-Kommission gestern Nacht 40.000 Flaschen Edelchampagner aus Frankreich vernichtet. Als Grund wird eine massive Überproduktion genannt, welche die Existenz hunderter Produzenten des Luxusgetränks gefährdete.

Gegen 21 Uhr erreichte ein Konvoi von 200 Lastwägen das Hauptquartier der EU-Kommission. Nachdem die gesamte Ladung Champagner in den Kühlraum der Kommission verlagert worden war, begannen etwa 5000 EU-Beamte mit der ordnungsgemäßen Vernichtung, welche bis etwa 7 Uhr früh des nächsten Tages andauerte.

In einer anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Kommissionspräsident José Manuel Barroso zufrieden: „Die Vernichtung… *hick*… war sehr erfolgreich. Alles wech… Bauern gerettet… dankt mir später.“ Daraufhin machte er gegenüber einer Journalistin noch anzügliche Bemerkungen, ehe er von EU-Sicherheitsbeamten zurück in sein Penthouse gebracht wurde.

Insidern zufolge nahm die Vernichtung sämtliche psychischen und physischen Kapazitäten der Beamten in Anspruch. Demnach mussten nach Ende der Aktion dutzende von ihnen in umliegenden Krankenhäusern behandelt werden.

Ähnliche Aktionen dürften in naher Zukunft folgen. Aufgrund des heurigen Wetters wird eine außergewöhnlich gute Traubenernte in der Bordeaux-Region erwartet. Ein massiver Preisverfall könnte folgen. Ob die EU-Kommission auch hier regulierend eingreifen muss, wird sich zeigen.

(Foto: Wikipedia / European Peoples Party; Fotomontage)

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