Zu einem tödlichen Zwischenfall kam es heute in einem steirischen Krankenhaus. Ein Patient ist nach dem Besuch des Klinikclown vor Lachen gestorben. Die Behörden ermitteln.

Kurz nach 11 Uhr musste der Oberarzt den Hinterbliebenen die traurige Nachricht überbringen: „Es tut mir leid, ihr Vater ist soeben vor Lachen in den Händen unseres Klinikclowns gestorben.“

Ärzte haben zwar noch versucht, dem Patient als Gegengift die Puls4-Sendung „Sehr witzig!?“ zu zeigen, um die Überdosis Humor mit etwas Unlustigem zu bekämpfen. Doch der leblose Körper zeigte keine Reaktion mehr.

Beschuldigter untergetaucht

Der diensthabende Klinikclown, Prof. Dr. von und zu Rotnase, war für eine Stellungnahme nicht bereit. Laut Anwalt ist er derzeit in seinen eigenen Schuhen (Größe 380) untergetaucht und versteckt sich darin vor der Öffentlichkeit.

Dass der Tod durch einen Behandlungsfehler des Klinikclowns verursacht worden sein könnte, schließt der Anwalt aus: „Der Klinikclown hat den Patienten vorschriftsmäßig behandelt. Drei Mal täglich nach der Behandlung eine Torte ins Gesicht werfen, und vor dem Einschlafen Wasser aus der Blume spritzen. So wie es die WHO vorschreibt.“

Klinikclowns weiter im Einsatz

Auch das Gesundheitsministerium will weiterhin auf Klinikclowns setzen. „Lachen ist die beste Medizin“, erklärt der zuständige Beamte. „Da gibt es Einsparungsmaßnahmen in Millionenhöhe, wenn man einfach durch Humor heilt statt durch teure Antibiotika.“ Was nur wenige wissen: Im AKH Wien läuft schon seit Jahren ein Pilotversuch. Dort arbeiten seit 2007 keine Ärzte mehr, sondern nur noch Clowns.