Wolfgang Sobokta hat es geschafft! Dank Videoüberwachung konnte der Innenminister den Täter identifizieren, der vor seine Tür gekackt hat. Zur Überraschung vieler ist es ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner.

Bis zur Installation der Videokamera hat Sobotka nach dem Ausschlussverfahren erkundet, wer in Frage kommen könnte. „Also mit Erwin Pröll hatte ich ja in St. Pölten lange zu tun. Seinen Kot kenne ich daher in- und auswendig. Der Erwin war es nicht, das habe ich sofort gerochen“, so Sobotka.

Verständnis

Die Behörden haben zwar bestätigt, dass es sich auf dem Video tatsächlich um Mitterlehner handelt, reagieren aber zurückhaltend. „Sind wir uns ehrlich, jeder anständige Mensch wollte das beim Sobotka schon mehrmals machen“, verrät ein Beamter.

Subjektives Sicherheitsgefühl

In einem Punkt gibt die Polizei Sobotka jedoch recht: Das subjektive Sicherheitsgefühl im Land muss erhöht werden. „Wir werden deshalb Sobotka per Video überwachen, eine Fußfessel anlegen und ihm das Versammlungsrecht verbieten.“ Lauschangriff werde es keinen geben, da Sobotkas Stimme keinem Polizisten zumutbar sei.

UPDATE

Derzeit überschlagen sich die Ereignisse. Die DNA des Kothaufens stammt laut Labor doch nicht von Mitterlehner. Der ÖVP-Chef hat bei der Polizei ausgesagt, dass er in der besagten Nacht zwar vor Ort war, sich dort aber bereits ein Kothaufen vor Sobotkas Tür befunden hatte. „Nach einer Sitzung im Parlament hatten wir immer so einen Insiderschmäh. Jeden Tag schaut wer anderer beim Sobotka vorbei. Es kann im Prinzip auch der Christian Kern oder sonst jeder aus der Regierung gewesen sein“, so Mitterlehner.