Eigentlich ist die Katholische Kirche nicht für Veränderung bekannt. Doch dieser Schritt überrascht selbst Experten: Denn der Vatikan will die Bibel Schritt für Schritt durch die Lehren aus der heiligen Österreichischen Gewerbeordnung ersetzen.

„Die Gewerbeordnung ist nicht nur deutlich strenger, sondern auch wesentlich älter als die Bibel“, erklärt ein Archäologe des Vatikans, der die Gewerbeordnung durch Zufall bei Ausgrabungen nahe des österreichischen Parlaments entdeckte. Forscher schätzen das Alter des Dokuments auf über 6000 Jahre ein. Wie durch ein Wunder blieb es komplett erhalten und wurde nie verändert.

Neuerungen für Katholiken

Mit der Gewerbeordnung wird vieles anders. Für den Kircheneintritt reicht längst nicht mehr die Taufe. Stattdessen muss man bald sieben verschiedene Ämter sowie einen Notar, das Finanzamt und einen Steuerberater aufsuchen. Außerdem wird jeder, der die Hände zum Gebet zusammenfaltet, automatisch WKO-Mitglied.

Neuer Messias

Für Kontroversen dürfte die Entscheidung sorgen, Jesus Christus den Titel als „Messias“ abzuerkennen. Neuer Messias wird der bisherige WKO-Präsident Christoph Leitl. Dieser zeigt sich erfreut. Angst, er könnte wie sein Vorgänger an ein Kreuz genagelt werden, hat er keine: „Ohne Tischler-Gewerbeschein inklusive Befähigungsnachweis? Nix da!“

Wer Christoph Leitl ohne Heiligenschein abbildet, macht sich ab sofort strafbar wegen Herabwürdigung religiöser Lehren.
Wer Christoph Leitl ohne Heiligenschein abbildet, macht sich ab sofort wegen Herabwürdigung religiöser Lehren strafbar.

Einem Vatikan-Experten zufolge ist dieser Schritt eine Reaktion konservativer Kardinäle auf den Druck nach Veränderung: „Niemand anderer ist ein besserer Garant für jahrzehntelangen Stillstand als die Wirtschaftskammer.“

(Fotos: Montage, WKO/Montage)