Immer mehr US-Shops verzichten auf den Verkauf von Ivanka Trumps Mode. Damit die Präsidententochter nicht auf ihrer Ware sitzen bleibt, hat sie nun einen Stand am Wiener Naschmarkt gemietet. Dort verscherbelt sie ihre Kollektion zu Spottpreisen.

Die Aufregung ist groß, als Ivanka Trump auf einem Podium vor Journalisten spricht und ihren Stand eröffnet. Aus Sicherheitsgründen ist heute nicht nur das Marktamt vor Ort, sondern auch 50 Polizisten, 300 Soldaten und mehrere Geheimdienste.

Enttäuschte Kunden

Erste Kunden zeigen sich jedoch vom Angebot enttäuscht. „Ich hab was Elegantes gesucht, was ich abends zum Ball anziehen kann“, verrät Juliane (37). „Aber das von Ivanka hat mir nicht gefallen, ich hab dann zu etwas mit mehr Stil gegriffen und mir am Stand daneben ein T-Shirt vom Wrestler Undertaker gekauft.“ Auch andere Stammbesucher greifen weiterhin lieber zu qualitativ hochwertigerer Ware, etwa zu originalen Arrmanie-Jogginghosen oder Goldketten aus echtem Plastik von renommierten Roma-Designerinnen.

Trump pro Naschmarkt

US-Präsident Donald Trump ist erfreut, dass seine Tochter am Wiener Naschmarkt eine Chance bekommt, er twittert: „So happy! Not sad! Happy! This nice guy Mr. Naschmarkt is giving Ivanka such a great opportunity! Great guy!” Ein paar Fans hat Ivanka in Wien bereits gefunden. „Tolle Frau! Ich unterstütze die Trumps, ihre Politik, ihre Familie”, freut sich etwa Martin Sellner, Chef der Identitären Bewegung Österreich und kauft bei ihr ein. „Mit dem Minirock und diesem neckischen Leoparden-Tanga bin ich morgen beim Valentinstags-Komasaufen im Centimeter der Held!“