Wirtschaft

„Schlecht für Gastronomie“: WKO gegen Terroranschläge in Einkaufsstraßen

Michael Gruber / EXPA / picturedesk.com

Die Wirtschaftskammer setzt ein Zeichen gegen den Terror und fordert heute den IS auf, keine Anschläge auf heimische Einkaufsstraßen zu verüben. Diese seien schlecht für die Gastronomie und könnten Arbeitsplätze gefährden, warnt WKO-Präsident Christoph Leitl.

„Unsere tüchtigen Gastwirte wurden bereits genug terrorisiert, und zwar von der EU und den Behörden“, so Leitl, der die Einführung der Registrierkasse als sein ganz persönliches 9/11 bezeichnet.

Prävention

Betonpfeiler auf der Mariahilferstraße sollen die Terror-LKW stoppen, die durch die Begegnungszone rasen. „Zusätzlich werden so auch die linksgrünen Radfahrer eingebremst, die der Wirtschaft schaden, indem sie keine Autos kaufen“, so Leitl.

Damit geht die WKO noch einen Schritt weiter als die Wiener Grünen, die bereits Anfang der Woche Tempo 30 für Terror-LKWs in Fußgängerzonen gefordert hatten, um die Umwelt zu schützen.

Gegenmaßnahmen

Sollte sich der IS gegen den Widerstand der Wirtschaftskammer für Anschläge entscheiden, kündigt Leitl „entschiedene Gegenmaßnahmen“ an, wie etwa die Einführung des Gewerbeschein für Islamisten. Auch eine Versicherungspflicht bei der SVA ist für Leitl denkbar.

IS lenkt ein

Die Drohung scheint Wirkung zu zeigen. Mahmoud al-Akbn, Pressesprecher des IS, gab an, sie wollen es sich mit der WKO nicht verscherzen und in konstruktive Verhandlungen treten. „Womöglich kann man eines Kompromiss finden, zum Beispiel mit einem Anschlag an einem Feiertag, wenn die Geschäfte zu haben.“

11 Kommentare

11 Comments

  1. HansGlück

    20.04.2017 um 11:12

    ….die Einführung der Registrierkassenpflicht als sein persönliches 9/11 bezeichnet….
    Grandios!

    • Toll:

      18.04.2017 um 20:42

      Mit einer vor mehr als 50 Jahren getroffenen Übereinkunft hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die Definitionshoheit in Sachen Gesundheitsschäden durch radioaktive Strahlung an die Internationale Atomenergieagentur IAEA abgegeben. Das satzungsgemäße Ziel der IAEA ist jedoch die Verbreitung und Förderung der Atomenergie. Auch die Internationale Strahlenschutzkommission (ICRP) und die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) werden von der Nuklearindustrie und von Radiologen dominiert.

      (Quelle: siehe Links oben!)

  2. Monrabi Leitowitsch

    16.04.2017 um 15:03

    Nicht zu vergessen die täglichen Mikroanschläge beim einkaufen, wo einem mit chemischen Kampfstoffen wie zb BPA und anderen Weichmachern vergiftete Kassenzetteln aus der Registrierkasse angehängt werden…

  3. Hans-Peter Hasselschweiner

    16.04.2017 um 01:33

    Immer und immer wieder – von Generation zu Generation kehrt der Wahnsinn wieder.

  4. Bill

    15.04.2017 um 00:11

    Die Welt ist verdammt krank..
    Durch lachen wird sie nicht gesünder . .aber aushaltbarer…weiter so..

  5. rakusko

    14.04.2017 um 13:25

    Der Witz ist: so sehr hat man sich schon mit dem Terror als alltägliche Erscheinung abgefunden. Vor zwei Jahren noch hätte man Betonblöcke und Polizisten mit Maschinengewehren auf Oster- und Weihnachtsmärkten als übertriebene Satire betrachtet.

  6. selcuk

    14.04.2017 um 11:53

    War dieser Artikel ein Aprilscherz? Die Forderung fand ich komisch, aber nicht witzig. Es ist traurig, dass es überhaupt so weit kommt, dass die Menschen über Terrorismus nachdenken

  7. Opferanwalt

    14.04.2017 um 11:33

    Geschmacklos

    • Ahmed

      14.04.2017 um 11:45

      Genau! Absolut geschmacklos die Forderung von Herrn Leitl! :D

    • Hellboy

      15.04.2017 um 15:29

      Heul leise ;)

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