Chronik

Russische Hacker schuld? Wiener schon seit Wochen ohne Tinder-Match

nenetus / Depositphotos

Schon seit Wochen hat der Wiener BWL-Student Felix B. (23) kein einziges Tinder-Match mehr. Jetzt äußert er einen schlimmen Verdacht: Haben russische Hacker sein Smartphone manipuliert? Denn nur so kann er sich und seinen Freunden die ausbleibenden Rückmeldungen erklären.

„Wenn russische Hacker Trump zum US-Präsidenten machen und Katar international isolieren können, dann können sie mir auch die Tinder-Matches wegnehmen“, erklärt Felix B. im Tagespresse-Interview. Er vermutet, dass sich einige der Hacker gerade mit seinen Dates auf einer Rooftop-Bar aufhalten und dort 18-Euro-Mojitos trinken.

Russland schuld

Felix B. sieht sich durch die Hackerangriffe vor seinen Freunden endlich entlastet. „Meine Bros von der Uni, meine Bros beim Bouldern und meine Bros beim Beachvolleyball fragen mich ständig, was mit den Bitches, sorry ich meine Weibern, abgeht. Jetzt habe ich zum Glück den Grund gefunden.“ Es liege nicht an ihm, sondern ausschließlich an Russland.

„Wie kann es auch an mir liegen?“, fragt B. und zeigt dem Tagespresse-Redakteur ein Tinder-Foto, dass ihn oben ohne auf einem Jetski zeigt. Auch seine Tinder-Bio „Segeln, Jetski, WU studieren. Carpe Diem.“ zeigt keine Auffälligkeiten.

Harte Gegenmaßnahmen

Der BWL-Student will nun zu harten Gegenmaßnahmen greifen und seinen Facebook-Beziehungsstatus auf „Single“ ändern und wahllos Freundschaftsanfragen an Frauen schicken.

„Außerdem werde ich Sanktionen gegen Russland verhängen“, so Felix B. weiter. Daher wird er ab sofort im Volksgarten statt Eristoff nur mehr Absolut Vodka bestellen. Ökonomen rechnen damit, dass der russischen Wirtschaft pro Jahr aufgrund von B.’s Sanktionen mehrere Millionen Euro entgehen könnten.

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