Chronik

Rührendes Video: Ehemaliger KZ-Wachmann Gerfried (93) warnt vor Van der Bellen

KZ-Wachmann

Nach dem rührenden Video der Holocaust-Überlebenden Getrude meldet sich nun auch die Gegenseite zu Wort. Der ehemalige oberösterreichische KZ-Wachmann Gerfried (93) warnt in einer Videobotschaft vor der Wahl von Van der Bellen.

Holocaust miterlebt

Der Linzer Pensionist Gerfried (93) wirkt wie ein ruhiger, zufriedener Großvater. Doch die aktuelle politische Lage hat den pensionierten Gemeindebediensteten persönlich so sehr mitgenommen, dass er sich nun per Videobotschaft an die Öffentlichkeit wendet: „Ich habe damals den zweiten Weltkrieg selbst miterlebt“, beginnt Gerfried das Video ernst.

Gerfried warnt vor einer Wahl Van der Bellens, denn „Österreich könne in einer verrückt gewordenen Welt nicht als Stimme der Vernunft von der Masse herausstechen“.

Jugend hat Recht auf einen Weltkrieg

„Alles fühlt sich gerade wieder an wie in den 30er Jahren. Was wir damals am Stammtisch über das Gesindel gesagt haben, schreibt mein Enkel heute in dieses Facebook. Ich kann es gar nicht mehr erwarten!“

Sanft lächelt der gesellige Pensionist in die Kamera und freut sich, dass die Jugend bald wieder richtige Werte erfahren wird. „Sie spielen am Handy, sie fahren in den All-Inclusive Urlaub und sie gehen ins Restaurant essen! Ihr werdet euch noch wundern, was dann im Weltkrieg alles nicht möglich ist!“

Gerfried erinnert an höhere Werte wie Ehre und Treue. Werte, die er damals bei den Nazis miterleben durfte.

Hass als Antrieb

„Das Runtermachen, das Schlechtmachen der anderen, darum geht es doch letztlich im Leben!“, sagt Gerfried schließlich eindringlich. Auch in seiner Zeit nach dem Weltkrieg habe er dies in seiner Arbeit als Gemeindebediensteter nie vergessen.

„Es ist wahrscheinlich meine letzte Wahl“, beendet Gerfried seine Botschaft nachdenklich. „Denn schon bald wird die Demokratie abgeschafft und Wahlen sind so wahr uns Gott helfe wieder verboten. Aber wenn ich noch einen Wunsch habe, dann der, dass meine fünf Enkel auch noch einen Weltkrieg erleben dürfen, und zwei oder drei von ihnen dabei hoffentlich genau so ehrenvoll und qualvoll sterben, wie wir früher in unserer Jugend.“

(Jürgen Marschal. Foto: xalanx/123rf.com)

47 Kommentare

47 Comments

  1. nemo

    28.11.2016 um 16:35

    Das mit den Rechtschreibfehlern hast schon eigenhändig erledigt. Und das mit den kompletten Vollidioten und Ungebildeten scheint wirklich zu stimmen.

    • dory

      28.11.2016 um 18:26

      hast du gewusst das leute die Rechtschreibung kritisieren , von ihrer eigenen Inkompetenz ablenken ?

  2. RosaroterTeddy

    28.11.2016 um 16:25

    Es ist schwarzer Humor, ob man das mag oder nicht hat nichts mit der politischen Einstellung zu tun. Außerdem wäre es dumm, den politischen Gegner ohne Fakten als „Vollidioten“ oder „ungebildet“ hinzustellen, da haben Sie Recht… Nur im Falle der FPÖ zB ist es anhand von Statistiken belegbar, dass sie mit steigender Bildung weniger Wähler finden werden (http://diepresse.com/home/politik/euwahl/3812135/Grafiken_Wie-Geschlecht-und-Bildung-die-Wahl-beeinflussten -> Schauen Sie sich hier einmal den 4. Graphen an und wählen Sie „Matura“ oder „Universität“ aus).

    Es wäre schön, wenn Sie einen gepflegteren Ton anschlagen würden, besonders da sie sich beschweren, dass jemand als ungebildet verunglimpft wird, wenn er Linkswähler pauschal mit „Scheißlinke“ anredet… :P

  3. bluna

    28.11.2016 um 15:45

    a bissl sehr schwarzhumorig, finde ich aber gut!
    mancher blauer scheint sich ja in seinen ansichten und zielen eher bestätigt zu finden..
    macht das ganze fassungslos dastehend statt schwarzhumorig.
    aber letztendlich eine von monty python bekannte reaktions- und sichtweise, die sich da anbietet.

  4. Piano

    28.11.2016 um 13:26

    Wie immer toller Artikel. Nur die blaunen finden das nicht lustig!

    • A.UNKNOWN

      28.11.2016 um 13:33

      stimmt nicht. bin blauwähler und finds lustig

      • Irmi Nikolaides

        28.11.2016 um 23:52

        Warum dann „Unknown“? Oder fühlen Sie sich unwohl als Blauwähler? Dann sollten Sie vielleicht noch mal nachdenken!!!!

        • Irmi

          29.11.2016 um 14:18

          Hallo ich heiße Irmi. Du auch?

        • Irmi

          29.11.2016 um 20:38

          Hallo. Ich bin nicht unknown.

      • Weber Adolf

        29.11.2016 um 07:23

        Blauwähler?
        Gar nicht lustig!

    • MichaelvomSirius

      02.12.2016 um 21:45

      Doch finden wir!
      Allerding sind inhaltliche Fehler nicht zu unterschätzen.
      In Warheit hat niemand Ahnung vom Wiederaufbau im Mosche und Minarettbereich.

  5. Noizeart

    28.11.2016 um 12:58

    An alle pietätlos Rufer: Horror begins when Humor ends.
    Sehr sehr gut! So muss Satire!

  6. schurli

    28.11.2016 um 12:58

    Ob ein Weltkrieg kommt oder nicht hängt nicht von Hofer ab aber ob wir dafür gerüstet sind schon

    • Fenchurch

      28.11.2016 um 19:06

      Wow. Das ist handfeste Satire:
      “Hofer macht Österreich fit für den Weltkrieg.“

      Da muss ich Ihnen gratulieren.

      • MichaelvomSirius

        02.12.2016 um 21:50

        In diesen Fall bin ich für AvdBellen.
        Ich wäre auch eher nicht der Typ der die Titanic mit dem Pappbecher retten wollte.
        Gibt es noch Vodka und LSD an der Bar bzw. kennt die Band das Arbeiterlied?

    • jo eh

      29.11.2016 um 17:41

      Geil. Das ist so ein Kommentar, wo immer einer im Fernsehpublikum, wenns ein blauer Politiker sagen würde, in den hinteren Reihen Bravo schreit und hölzern in die Hände poscht…3, 4 Mal, bis er merkt, dass keiner mitzieht.

  7. Stimme erheben

    28.11.2016 um 12:45

    Der Lieblingsspielplatz der Volksverhetzer ist und bleibt der Kommentarbereich – selbst bei einem Satiremagazin. „Angebliche“ gegenseitige Bestätigung in den demagogischen Ansichten inklusive der Profilierung auf Kosten der Gegner scheint die Norm zu sein. Auf den eigenen Medien und Kanälen werden selbst harmlosere Gegenkommentare dabei penibelst zensiert.

    Toller Artikel. Danke!

    Zu den geschmacklosen Volksverhetzern: Widerlich, Eure Doppelmoral und Hetze.

    • MichaelvomSirius

      02.12.2016 um 21:51

      Sie haben 11elf vergessen! Mann Mann Mann, einmal mit Profis arbeiten.

  8. Alfred Ill

    28.11.2016 um 12:23

    Lustig ist das nicht, dazu ist es zu wahr und zu treffend. Danke für diesen Artikel!

  9. gernotpru

    28.11.2016 um 12:10

    Weder lustig noch kritisch. Einfach nur geschmacklos…

    • Michael

      28.11.2016 um 12:12

      Stimmt

    • pstrudl

      28.11.2016 um 12:51

      Satire darf das – auch wenn einem da das Lachen im Hals stecken bleibt! Und man sollte das auch im Kontext zu den Angriffen von rechter Seite auf diese großartige 89-jährige Dame sehen.

    • Horribilicribrifax

      28.11.2016 um 13:29

      Genial ist das, genau so geht politische Satire. Wer das nicht versteht, soll die Realsatirezeitungen lesen. Sind eh gratis. Und sehr pietätvoll. Wie Satire geht, hat schon Swift in aller Radikalität gezeigt. Gullivers Reisen war nur der Anfang. In „Modest Proposal“, der berühmtesten aller klassischen Satiren Englands, schlägt er vor, dass arme Iren ihre Kinder an reiche Leute verkaufen sollten, damit diese sie essen können.

    • Jakob

      28.11.2016 um 14:42

      Und dass FPÖ-Politiker einen Bürgerkrieg herbeireden wollen stört Sie nicht?

      • MichaelvomSirius

        02.12.2016 um 21:55

        Stimmt ja, die hocken alle im Keller der Wartburg und versuchen mit okkultem Singsang einen Krieg auszulösen.
        Danke für den Hinweis.

    • Hajo

      28.11.2016 um 18:01

      Lustig ist es in der Tat nicht:
      Ich hab mal nachgegoogelt: Bei der Definition von Satire, kommen die Wörter „lustig, humorvoll, witzig, …“ nicht vor.
      Konkret: „Satire ist eine Kunstform, mit der Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder angeprangert werden. Typisches Stilmittel der Satire ist die Übertreibung“.

      Ich glaube, Satire sollte vor allem zum Nachdenken anregen – und das hat der Artikel zweifelsfrei geschafft …

  10. Claudius

    28.11.2016 um 11:58

    In diesem Artikel kann ich absolut nichts satirisches entdecken. Also, was will der Autor wirklich sagen?

    • Redundanz

      28.11.2016 um 12:48

      Wenn Gertrude von Van der Bellen für sich instrumentalisiert worden wäre – wie es ihm die FPÖ zu unterstellen versucht, dann könnte ein fiktives FPÖ Pendant wohl ungefähr Gerhard entsprechen – natürlich sehr überspitzt dargestellt. Diese auf die Spitze getriebene Absurdität würde ich schon als Satire bezeichnen.

    • Settembrini

      29.11.2016 um 10:30

      Dass wir unbedingt Hofer wählen sollen, um zu sehen, was alles geht. Auch wenn’s sehr, sehr weh tun wird. Sie wissen ja: heiße Herdplatte. Greif nicht hin. Ich muss aber. Ich MUSS! Auaaaaaaaaaaaa

  11. Beobachter

    28.11.2016 um 11:30

    Unterirdisch.

  12. Johannes DÖRFLINGER

    28.11.2016 um 11:29

    Habe schon mehr gelacht, da ist dem Autor wohl die Grenze des Lustigseins abhanden gekommen, schade…

  13. maggo

    28.11.2016 um 11:19

    Beängstigend realistisch

  14. Michael

    28.11.2016 um 11:12

    Finde ich offen gesagt ausgesprochen unlustig. Ich mag die Tagespresse, aber der Artikel ist beinahe schon pietätslos.

    • Miriam

      28.11.2016 um 11:16

      stimmt, geschmacklos“

      • Bergnomade

        28.11.2016 um 11:34

        Also ich würd eher präzisieren und sagen da wär noch viel mehr wirkliche Satire möglich gewesen, der Artikel ist leider eher „lauwarm“ und wirklich nicht so gut, aber aus der Idee wäre mehr rauszuholen gewesen.

      • MichaelvomSirius

        02.12.2016 um 21:57

        Streuen sie doch würze drauf! Etwas Blau gefällig?

    • Isac

      28.11.2016 um 11:30

      gegenüber wem pietätlos? Den armen Nazi-Schergen?

      • Michael

        28.11.2016 um 12:02

        „Aber wenn ich noch einen Wunsch habe, dann der, dass meine fünf Enkel auch noch einen Weltkrieg erleben dürfen, und zwei oder drei von ihnen dabei hoffentlich genau so ehrenvoll und qualvoll sterben, wie wir früher in unserer Jugend.“

        Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber an solchen Aussagen kann ich absolut nichts lustiges entdecken.

        • Heast!

          29.11.2016 um 13:15

          Satire muss nicht immer schenkelklopf-lustig sein. Mario Barth ≠ Satire

        • Jonathan Pie

          01.12.2016 um 10:42

          Warum soll das Lustig sein? Unsere aktuelle Politik ist so wie F1-Rennen: Solange cool, bis es einen aufstellt, aber eigentlich auch egal, nächste Woche ist ja wieder GP!
          Seid ihr alle schon so verblödet, dass ihr Satire in die reine Comedy abrutschen lassen wollt, weil ihr es nicht versteht?

    • Jakob

      28.11.2016 um 14:41

      Pietätlos sind da schon die FPÖ-Politiker, die sich offen einen Bürgerkrieg wünschen – und dabei verschweigen, dass das vor allem auch Tote bedeutet.

  15. Peter Hofmüller

    28.11.2016 um 11:09

    „Wir werden uns noch wundern“…..

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This is the sidebar content, HTML is allowed.

Newsletter

Über diese Seite

Die Tagespresse ist eine österreichische Satireseite. Alle Artikel sind frei erfunden.

Copyright © Die Tagespresse Medienproduktion GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Nach oben