Chronik

Osterwunder: Strache drei Tage nach Praterdome-Besuch wieder auferstanden

FPÖ-Chef HC Strache war nach einem Abend im Praterdome drei Tage verschollen. Jetzt ist er am Ostersonntag offenbar von den Alkoholleichen auferstanden. FPÖ-Wähler sprechen von einem Osterwunder.

„Der Abend im Dome war mörderisch. Der Strache ist so nett in echt. Er hat mein Wasser einfach in ein Wodka Bull verwandelt“, sagt Chiara, 22. Sie hat am Freitag mit Strache gefeiert und ist fassungslos, dass er sich in den nächsten drei Tagen nicht mehr bei ihr gemeldet hat.

Stigmata an Händen

Johann Gudenus hat heute das leere Schlafzimmer vorgefunden, in das sich Strache zurückgezogen hatte, um seinen Rausch auszuschlafen. Strache ist offenbar zurück in seinem Büro und zeigt seinen Jüngern rote Flecken auf seinen Händen. Es handelt sich dabei laut Historikern um die Eintrittsstempel des Praterdomes. Ein weiteres Indiz für das Osterwunder.

Leeres Schlafzimmer

Die Satin-Bettwäsche, in die Strache in den vergangenen drei Tagen eigewickelt war, soll nun neben dem Leichentuch von Jesus Christus ausgestellt werden.

Herbert Kickl hat den Vorfall bereits genutzt, um den Slogan der FPÖ-Kampagne für die Nationalratswahl zu präsentieren: „Lieber auferstanden von den Toten als bei den Grünen oder Roten.“

14 Kommentare

14 Comments

  1. Jules

    19.04.2017 um 15:19

    Sehr amüsant!

  2. Blabubb

    17.04.2017 um 06:43

    Und da fehlt ein „n“ :P

    eigewickelt —–

    • Der mit den Eiern tanzt

      25.04.2017 um 13:34

      Das ist zu Ostern wohl kein Wunder!

  3. fred

    16.04.2017 um 21:11

    FPÖ sind wenigstens besorgt um die österreichischen Bürger und sie würden in einigen bezierken von Wien wider für Zucht und Ordnung sorgen..was bei grün-rot nicht der Fall ist denn die sind eher besorgt um ihre fahradwege und ob sie eh breit genug sind..aber selber mit Luxus Autos fahren.mir fehlen echt die worte

    • Peppa Pig

      17.04.2017 um 12:08

      komiker …

      • freds türkischer Freund Ahmet

        19.04.2017 um 23:54

        Selba Komika

        Heast isch schwöare.

        Warum findescht du so schaise? Bissu schwul oda was?

        Hol isch meine Brüda!

    • Freigeist

      18.04.2017 um 16:45

      Du bist anscheinend auch „breit“ genug – angesichts deinem Geschreibsel…

  4. Trenn Eisen

    16.04.2017 um 12:20

    Haben wir ja zur Zeit von daher – enjoy !

  5. Bauernregeln, politisch inspiriert

    16.04.2017 um 11:41

    Sauft der Strache sich ins Koma, kommt bestimmt ein toller Sommer.

    • Promille Coach

      25.04.2017 um 18:29

      Eh klar, „blunznfett statt Minarett“!

      Die FPÖ-Spitze nimmt halt ihre eigenen Sprüche ernst.

  6. Der Prophet

    16.04.2017 um 11:34

    Lieber Cholera und Pest, als HC an der Macht!

    • NICHT der Prohpet

      16.04.2017 um 22:29

      Weißt du was bei Pestilenz passiert? Dir gehört Bildung eingeprügelt, wenn du wirklich davon übezeugt bist, dass Pest und Cholera besser sind, als irgend ein Typ der in Österreich an die Macht kommt.

      • Dr. Gscheidt

        17.04.2017 um 23:17

        Ja, gegen Pestbakterien helfen wenigstens Antibiotika

      • NICHT der NICHT der Prohpet

        19.04.2017 um 23:26

        gegen Pest und Cholera gäbe es ja schon Mittelchen. Also mittlerweile. Siehe weiter unten.

        Aber gegen ein „irgend ein Typ“ – da wirds schon schwieriger, vorallem wenn der „irgend ein Typ“ dann auf einmal da ist. wie der Letzte. Der im grundgenommen aus dem Kern kommt, besser gesagt aus der Bahn.

        Der HC wäre ja nach den derzeitigen Aussichten ja dann demokratisch gewählt und damit nicht „irgend ein Typ“ sondern der HC halt.

        Somit könnt man sich, als Gesellschaft, ja demoktriepolitisch was dazu als Gesellschaft vorher überlegen und geschlossen als Gesellschaft dem entgegenstehen.

        Sowas nennt man Prävention und sollte bevorzugt angestrebt werden, anstatt einer notwendigen Behandlung im Falle eines Befalles also im Nachhinein.

        Zu Hinterfragen ist natürlich wie die Gesellschaft vorher darauf reagieren sollte, wenn sie den HC nachher wählen würde. Tja. Beist sich die Katze in den Schwanz würd ich sagen.

        Wobei die Pest an der Macht in Österreich hätte schon ein sehr dramatische Seite. Trotz Behandlung würden je nach Bakterienstamm von Yersinia pestis zwischen 5% – 15% bzw 30% – 50% der Bevölkerung sterben. Wobei wir sicher nicht für alle 8,47 Millionen Einwohner Österreichs ausreichend Medikamente bei einer Pandemie zur Verfügung hätten. Somit ist die Lethalität viel viel höher anzusetzen, da ja auch die komplette Infrastruktur in so einem Szenario zusammenbrechen würde und alleine daraus viele weitere Tote zu befürchten sind. ZB keine normale medizinische Versorgung, keine Geschäfte mehr offen – Leute verhungern, Stromausfälle, Feuer die nicht mehr gelöscht werden, Plünderungen, bis hin zur Anachrie auf den Straßen Österreichs.

        Und wenn die Cholera an der Macht in Österreich wäre, dann täten sich alle die ganze Zeit anscheissen. Nicht gut.

        Fazit: Alle 4 Sachen sind suboptimal, also Pest, Cholera, irgend ein Typ und HC

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