Chronik

ÖH erbost: Stress-Studie vergleicht Prüfungen mit Amputationen

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WIEN – Eine neue Studie, in der Stresssituationen untersucht und mit einer Punkteanzahl bewertet werden, bringt die österreichische Hochschülerschaft auf die Palme. Demnach, so die Studie, seien Prüfungen genauso stressig wie der Verlust einer Extremität nach einem Unfall.

„Das ist eine unerhörte Respektlosigkeit gegenüber den Opfern von Prüfungswochen. Als ob eine Prüfung nicht schon schlimm genug wäre, folgt jetzt auch noch dieser Schlag ins Gesicht der Opfer“, zeigt sich die ÖH wütend.

Sicher sei der dauerhafte Verlust eines Gliedes bedauerlich für die Betroffenen. Jedoch könnte man den dadurch bedingten Stress keinesfalls mit dem Stress vergleichen, den eine Prüfung, beispielsweise in Konstruktion I oder Zellbiologie, verursache.

„Offensichtlich haben die Autoren dieser Studie keine Studenten der TU oder WU befragt, sonst wäre das Ergebnis ohne Zweifel anders ausgefallen“, ist die ÖH überzeugt.

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