Seit heute können Nutzer per Uber-App auch auf das Netzwerk der Foodora-Fahrer zugreifen und sich rasch per Rad ans gewünschte Ziel fahren lassen. Das wird durch eine Fusion der beiden Start-ups möglich, die heute beschlossen wurde.

„Natürlich ist es ungewohnt, wenn ich jetzt hinten am Rücken keine Pizza mehr hab, sondern einen Mensch, oder wie in meinem Fall, vier amerikanische Touristen“, berichtet Foodora-Fahrerin Lara (21) nach ihrer ersten Ausfahrt, während sie von einem Rettungssanitäter mit Infusionen wieder aus der Ohnmacht geholt wird. „Aber irgendwie muss ich ja meine drei Euro pro Stunde verdienen, damit ich mir meinen Job als professionelle Online-Journalistin finanzieren kann.“

Probleme beim Transport

Bei der Bevölkerung wird der Service angenommen. „Ich muss jetzt meine Kinder nicht mehr von der Schule abholen, sondern hab sie mir gerade herbestellt“, freut sich Jungmutter Clementine (27).

Doch als sie dem Foodora-Fahrer die Tür öffnet, folgt die Enttäuschung: „Das sind die Falschen, das sind nicht meine Kinder! Ich hab andere bestellt. Aber egal, die schauen auch gut aus und riechen super. Lassen Sie sie mal hier!“

Auch Tinder steigt ein

Als wäre der Zusammenschluss von Foodora und Uber nicht genug, will bald auch noch Tinder mit ins Boot. Ein Sprecher der Dating-App erkärt: „Wenn der hinten in der Box sitzende Fahrgast dem Kurier dann rechts über den Kopf wischt, wird dieser nach der Fahrt auch noch mit auf einen Kaffee gehen.“

Kritik

Doch die Wiener Taxi-Fahrer reagieren empört auf den neuen Service. „Ugh! Ugh Ughughugh!!!! Ugh!! UGH! UGH!“, heißt es in einer offiziellen Presseaussendung der Taxi-Innung.