Chronik

Nach Rauswurf: Gudenus traut sich nur noch in Burka vor die Haustür

So weit ist es also schon gekommen! Nachdem FPÖ-Politiker Johann Gudenus aus einem Wiener Nobelclub rausgeworfen wurde, traut sich dieser nur noch in einer Burka vor die Haustür. Das bestätigt seine Ehefrau der Tagespresse.

„Er ist ganz verängstigt und fühlt sich diskriminiert“, meint sie besorgt. „Er meinte, er kommt sich vor wie ein Schwerkrimineller… oder noch schlimmer: Wie ein Flüchtling.“

Gudenus, der in der Vergangenheit Lokalverbote von Flüchtlingen begrüßt hatte, will daher vorerst nicht mehr erkannt werden. „Es kann doch nicht sein, dass man mich grundlos aus Lokalen rauswirft, nur weil ich der Meinung bin, dass man Flüchtlinge grundlos aus Lokalen rauswerfen darf“, postete Gudenus unterdessen auf seinem Facebook-Profil.

Doch mittlerweile scheint es, als würde sein Plan nicht ganz aufgehen: „Also ich war jetzt mit der Burka auf der Favoritenstraße. Ich hab gedacht, wenn man ein Kopftuch trägt, bekommt man eine Gratis-Wohnung. Stattdessen hat man mich bis jetzt nur beschimpft“, meint er und vermutet, dass man ihn immer noch unter der Burka erkennt und nur deshalb diskriminiert.

Unter den Anhängern von Gudenus wurde die Nachricht mit Empörung aufgenommen. Einer schreibt sogar: „Faschisten rauszuwerfen ist purer Faschismus!“

14 Kommentare

14 Comments

  1. gutmensch

    12.01.2017 um 22:30

    Bin i froh, dass blau-rechte boesmenschen ganz anders ticken ….

  2. rakusko

    09.01.2017 um 14:31

    Ich bin überzeugt, daß wieder alle Linken, Grünen, auch alle Schwarzen vom Block und sonstigen Liberale, welch nur friedlich den WKR-Ball besuchen möchten, von der Polizei davon abgehalten werden und man ihnen Mülltonnen in den Weg legen wird.

  3. Subsummatum

    09.01.2017 um 11:21

    Gudenus & Co sind erst der Anfang. In den Wiener liberalen Trendlokalen haben künftig hin, Dirndlträgerinnen, Lederhosenlandler, Katholiken bis hin zum Deutschen Schäferhunden nichts zu suchen. Gern gesehen sind aber Hooligans, HolliganInnerinnen (oder so ähnlich halt), HipsterInnen, DauerstudentInnen, GrünpolitikerInnen, Moralistinnen, rauschebärtige Damen und Herren und vollverschleierte Was-auch-immer-drinnen-ist. Wenn diese auch noch dazu rote Nelken im Schal, Munitionsgürtel oder im Sehschlitz tragen, bekommen sie sogar einen VIP-Platz und eine Ehrung im Gästebuch. Halleluja.

    • Kickl

      10.01.2017 um 00:44

      ihr Beitrag lässt vermuten, dass sie nicht von Wien sind. Ist vielleicht auch besser so.

      • KicksButts

        10.01.2017 um 07:33

        Wenn man den Gudenus wegen seiner Parteizugehörigkeit raus wirft dann darf man auch Lesben aus dem Prückl werfen…

    • Zecki

      10.01.2017 um 16:05

      :D

  4. Gigi

    09.01.2017 um 07:44

    Burkapflicht für alle FPÖler.!!!!!!!!∆h

  5. Total normaaal

    07.01.2017 um 21:31

    Ich wäre dafür das er, wenn er eine Burka trägt, auch einen muslimischen (weiblichen) Namen annehmen muss! Etwa sowas wie Fatima Johann(a) Gudenus. ;-)
    Natürlich müsste das ganze auch richtig gegendert werden, also Frau Gudenus! Natürlich darf sie dann auch eine blickdichte blaue Burka tragen, da sollte man doch auch ein wenig tolerant sein! Schließlich steht die Heimatpartei für gelebte Toleranz gegenüber den Einheimischen bzw. Bewohnern aus deutschsprachigen Ländern und anderer eher totalitär angehauchter Regierungen… :-)

  6. Zecki

    07.01.2017 um 18:23

    Jawohl! Hunde und Ju.. äh Nazis müssen draussen bleiben! Dieser Gudenus ist ja auch berüchtigt dafür, Lokale aufzusuchen um Flüchtlings-Frauen zu belästigen (unter das Kopftuch greifen, in den Burka-Augenschlitz starren usw.). Daher vollstes Verständnis für das noble Verhalten des Nobelclubs. Eine wahre Heldentat und sehr kreativ!

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter

Über diese Seite

Die Tagespresse ist eine österreichische Satireseite. Alle Artikel sind frei erfunden.

Copyright © Die Tagespresse Medienproduktion GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Nach oben