So weit ist es also schon gekommen! Nachdem FPÖ-Politiker Johann Gudenus aus einem Wiener Nobelclub rausgeworfen wurde, traut sich dieser nur noch in einer Burka vor die Haustür. Das bestätigt seine Ehefrau der Tagespresse.

„Er ist ganz verängstigt und fühlt sich diskriminiert“, meint sie besorgt. „Er meinte, er kommt sich vor wie ein Schwerkrimineller… oder noch schlimmer: Wie ein Flüchtling.“

Gudenus, der in der Vergangenheit Lokalverbote von Flüchtlingen begrüßt hatte, will daher vorerst nicht mehr erkannt werden. „Es kann doch nicht sein, dass man mich grundlos aus Lokalen rauswirft, nur weil ich der Meinung bin, dass man Flüchtlinge grundlos aus Lokalen rauswerfen darf“, postete Gudenus unterdessen auf seinem Facebook-Profil.

Doch mittlerweile scheint es, als würde sein Plan nicht ganz aufgehen: „Also ich war jetzt mit der Burka auf der Favoritenstraße. Ich hab gedacht, wenn man ein Kopftuch trägt, bekommt man eine Gratis-Wohnung. Stattdessen hat man mich bis jetzt nur beschimpft“, meint er und vermutet, dass man ihn immer noch unter der Burka erkennt und nur deshalb diskriminiert.

Unter den Anhängern von Gudenus wurde die Nachricht mit Empörung aufgenommen. Einer schreibt sogar: „Faschisten rauszuwerfen ist purer Faschismus!“