Inland

Nach Kritik: Grüne trennen sich von Wählern

Michael Gruber / EXPA / picturedesk

Der seit Tagen andauernde Streit bei den Grünen hat heute mit einem Knalleffekt geendet. Nach dem Zwist mit der Parteiführung haben sich die Grünen heute endgültig von all ihren Wählern verabschiedet.

In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz begründet Eva Glawischnig ihre Entscheidung: „Ich kann mit persönlicher Kritik an meiner Person umgehen, so lange sie nicht über mich persönlich an meiner Person ist. Hier wurde eine Grenze überschritten.“ Als Konsequenz hat die Grünen-Chefin heute alle bisherigen 178 Wähler gebeten, sich eine neue politische Heimat zu suchen.

Neuanfang

„Oppositionspolitik gestalten heißt für mich, sich die Haare schön machen und ab und zu bei einer Podiumsdiskussion nickend am Buffet die Tofuspieße wegknabbern“, zeigt sich Glawischnig zornig.

„Wenn da auf einmal Leute daher kommen und glauben, sie müssten Themen und Argumente in die Grüne Partei einbringen, dann kann ich das nicht akzeptieren.“

Dass die Grünen nun plötzlich komplett ohne Wähler dastehen, sieht der EU-Abgeordnete Michel Reimon sogar als Win-Win-Situation: „Weniger Wähler heißt weniger politische Verantwortung, heißt mehr Zeit für mich zum Twittern.“

Glawischnig bleibt hart

Vorwürfe, die Parteispitze würde jegliche Kritik der Basis unterdrücken und autoritär agieren, kontert die Parteichefin auf Twitter: „Das sind alles Fake News! Totally Fake! So sad!“

17 Kommentare

17 Comments

  1. Peter Hofmüller

    01.04.2017 um 11:43

    Bitte „weitermachen“……
    Meine „Ex“ Partei im „Formtief“……

  2. tomj

    31.03.2017 um 13:25

    Grüne Volksfront oder Volksfront der Grünen?

    https://www.youtube.com/watch?v=6pwmffpugRo

  3. Ja, ja:

    31.03.2017 um 00:14

    ht
    tp://m
    yfonts-wtf.s3.amazonaws.co
    m/ff/fff906159fa1f3b7d53b56b51f951e4d.46860.jpeg

  4. Gerd

    30.03.2017 um 22:42

    War heute beim Optiker. Hatte bis jetzt eine grüne Brillenfassung, ab sofort hab ich eine rote. Identifikation mit Glawischnig nicht mehr möglich.

    • Christoph Vaklik

      30.03.2017 um 23:51

      Ich hab jetzt eine Schwarze von einem steirischen Optiker, die war gerade im Angebot.

      • Na, ja

        31.03.2017 um 00:16

        Bist ein Selbstvernichter? Hehe! Ösi.

        • Christoph Vaklik

          31.03.2017 um 08:14

          Künftige Zivilisationen werden auf solche gesellschaftliche Abartigkeiten wie rosa Brillen mit demselben Unverständnis blicken wie wir heute auf die Sklaverei …

          • MichaelvomSirius

            31.03.2017 um 17:37

            Was bitte verstehen Sie an Sklaverei nicht?
            In vielen Ländern bzw. Berufen ist die heutige Wirtschaft der Sklavenhaltung sehr ähnlich.
            Der größte Unterschied besteht darin daß der moderne Plantagenbesitzer seine Sklaven nur noch „Brot“ verorgen muß wenn er sie auch braucht.

    • Ja, ja:

      31.03.2017 um 00:15

      Putinrot?

    • Ein fürchterliches Land ist das oder

      31.03.2017 um 00:20

      meine größte Angst:

      htt
      ps://w
      ww.youtube.co
      m/watch?v=Bd_Y9CiOzxU

    • MichaelvomSirius

      31.03.2017 um 17:31

      Das schlimme ist, ich glaube ihnen sogar.

  5. Wutbürger

    30.03.2017 um 20:29

    Jetzt wo die Grünen Tschurtschn endgültigst von „mit Zähndzombeissn wählbar“ zu „absolut unwählbar“ abgrutscht san, is der Tag kommen wo die Sozi-demokratn-fritzn zum geringstn Übel geworden san. Wir wundern uns, was alles möglich is, as ze Hofer wud sey it!

    Sinsialy Yuas, Wutbürger

    • Powidl

      31.03.2017 um 17:26

      Kärnter oder noch weiter südlich?

    • MichaelvomSirius

      31.03.2017 um 17:28

      Vielleicht fiele ihnen die Entscheidung in „good old Germany“ leichter?

  6. Wolfgang Sokotba

    30.03.2017 um 20:13

    Hat es die echt noch gegeben ?die grünen?

  7. Michael R.

    30.03.2017 um 19:08

    Wir gründen jetzt die Grünalternativen Jungen Grünen, die halten dann sicher wieder ein paar Jahre. Alle 10 Jahre die Jugend austauschen ist wichtig, das hält uns jung und dynamisch, auf die können wir gerne verzichten diese diese alten weißen Männer aus der Parteijugend. Da müssen wir jungen schwarzen Frauen uns auch wehren wir haben ja sonst nichts außer unser Mandat und Twitter!

    • Eva 2000

      30.03.2017 um 19:16

      Es ist doch eh klar, dass ein Silberrücken aus der Weinviertler Zelle so etwas verfassen muss.

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