Inland

„Müssen Sachsen unterstützen“: Strache schickt Hilfspaket mit Molotow-Cocktails

So sieht Nächstenliebe aus! Um die Menschen während der Flüchtlingskrise zu unterstützen, schickt FPÖ-Chef HC Strache nun ein Hilfspaket mit Molotow-Cocktails nach Sachsen. „Wenn die deutsche Regierung hier ihre Bürger in unfassbarer Art und Weise im Stich lässt, dürfen wir nicht wegsehen“, so Strache.

Hass und Hetze
Den Bürgern in Sachsen fehle es derzeit am Notwendigsten. Mit den Molotow-Cocktails können sie sich nun endlich gebührend gegen die Bedrohung durch Asylwerberheime wehren. Besonders im Fokus der humanitären Hilfe steht die politisch verfolgte Freiheitsbewegung Pegida. „Der Hass und die Hetze der Lügenpresse und Gutmenschen ist derzeit nirgendwo sonst so stark sichtbar wie in Sachsen“, so Strache.

Train of Mob
FPÖ-Anhänger treffen sich seit 9 Uhr am Wiener Hauptbahnhof, um gemeinsam nach Sachsen aufzubrechen. Sie wollen unter dem Motto „Train of Mob“ den Menschen in Clausnitz und Bautzen helfen.

Max S. (21) ist einer der FPÖ-Wähler, die nicht mehr wegsehen können. „Wenn ich mir vorstelle, dass in Clausnitz ein Flüchtling den aufrichtigen, besorgten Bürgern vor dem Bus den Finger gezeigt hat, da flipp ich aus.“

Sowas könne laut ihm jederzeit auch in Österreich passieren. Er hat mehrere Mistgabeln eingepackt, damit sich die Sachsen bei der nächsten Provokation durch Flüchtlinge endlich verteidigen können.

Hoffnung
In Sachsen kommt die Hilfe aus dem Ausland gut an. „Wir werden hier politisch verfolgt“, sagt Sven G. (39). „Ich frage mich schon, ob wir noch Meinungsfreiheit haben in Deutschland, wenn man anscheinend nicht mal mehr ein Asylwerberheim anzünden darf.“

Sven G. träumt von einer besseren Zukunft. Einer Zukunft, in der er mit seinen Kindern wieder ungestört vor den knisternden Flammen eines Flüchtlingsheims applaudieren kann, ohne sich medial verfolgt zu fühlen.

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(Sebastian Huber)

25 Kommentare

25 Comments

  1. Horst Leiser

    03.03.2016 um 16:14

    ist übelste Hetze gegen die Sachsen. Wenn sowas gegen andere initiert würde, wäre das Geschrei gross. Die „Ossis“ sind nun mal kritischer als die Duckmäuser in Frankfurt oder Köln. Selbst nach der Silvesternacht von Köln ging es imme rnur um noch mehr Hilfsbereitschaft.

    • ich bin lauter

      04.03.2016 um 14:41

      Horst, wenn Du endlich Deutsch (und da vor allem Rechtschreibung) lernen würdest, würdest Du uns Sätze wie „Selbst nach der Silvesternacht von Köln ging es imme rnur um noch mehr Hilfsbereitschaft.“ ersparen – und eventuell würdest Du dann auch endlich den Hauptschulabschluss schaffen, was Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt signifikant erhöhen dürfte.

  2. peterprest

    25.02.2016 um 12:32

    Da der Strache immer gut Verbindung zu Russen hat, haben manche seiner Anhänger einen Grundkurs in Feuerwerfen im „freien“ Land absolviert. So kommt Entwicklungshilfe von uns nach Sachsen ☺

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