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Millionen Amerikaner vor Ruin: Trump will Obamacare durch SVA ersetzen

US-Präsident Donald Trump hat heute sein neues Konzept für die lang versprochene Gesundheitsreform präsentiert, doch selbst Republikanern geht der radikale Schritt zu weit: Trump wird Obamacare durch die SVA ersetzen. Millionen Amerikanern droht der finanzielle Ruin.

„Obamacare ist tot!“, freut sich US-Präsident Trump. „Wir haben etwas viel besseres, ihr seid jetzt alle bei der SVA!“ Experten befürchten, dass Millionen Amerikanern noch in diesem Jahr durch undurchschaubare Beitragszahlungen und willkürliche Nachbemessungen der finanzielle Ruin droht.

Sogar bei den Republikanern selbst formiert sich Widerstand. „Wir haben Waffenhändler und Ku Klux Klan Mitglieder in der Partei. Aber dass wir uns jetzt an so einem düsteren Weltuntergangsstrategen wie SVA-Obmann Christoph Leitl die Hände schmutzig machen, ist gefährlich“, warnt Trump-Berater Steve Bannon.

SVA vor logistischem Problem

Die SVA hingegen freut sich inzwischen über die neuen Kunden, steht aber vor einem logistischen Problem. Mehr als 52 Millionen Amerikaner, die derzeit keine Versicherung haben, müssen noch in dieser Woche persönlich in der SVA-Zentrale im 5. Wiener Gemeindebezirk zur Anmeldung vorstellig werden.

„Ich warte hier schon drei Stunden“, seufzt die Amerikanerin Kim S. im Wartebereich der SVA. „Derzeit ist die Nummer 7 an der Reihe im Zimmer. Ich hab Nummer 38.392.422 gezogen. Ob sich das heute noch ausgeht?“

Unmenschliche Reform

Dass Donald Trump unbescholtene Amerikanische Staatsbürger wie Freiberufler behandeln will, sorgt auch bei der UNO für Entsetzen. „Kein Bürger eines demokratischen Landes sollte wie ein österreichischer Selbstständiger behandelt werden. Nicht einmal die Insaßen von Guantanamo.“

SVA-Obmann Christoph Leitl jedenfalls freut sich gegenüber der Tagespresse auf die neue Aufgabe: „Wenn es darum geht, Leute mit einem undurchschaubaren bürokratischen System zu ruinieren, sind wir von der SVA natürlich gerne zur Stelle und helfen bei der Errichtung des internationalen Prekariats.“

10 Kommentare

10 Comments

  1. bumsti

    18.03.2017 um 21:18

    als willkommensgeschenk für die neuen SVA-Mitglieder gibt es einen schnellen Termin für eine MRT Untersuchung nach Wahl – bereits im frühjahr 2021.

  2. Walter

    18.03.2017 um 16:46

    Himmlische Aussichten für sämtliche schwervermittelbare Zünftler-Protektionskinder: Ein Büro inMalibu und wie hier in Österreich nichts zu tun als dem nächsten hochdotiorten, dafür arbeisbefreiten Nebenkosten nachzuladen! Die depperten Zwangsmitglieder müssen ohnehin jeden Luxus finanzieren! Walter 2

  3. raschna

    17.03.2017 um 19:11

    Genial.

  4. max

    17.03.2017 um 18:44

    Verlegt sich die sva dann in die USA und zieht sich aus dem geschaeftsfeld oesterreich zurueck?

  5. urgh

    17.03.2017 um 18:29

    Bleibt einem das Lachen im Hals stecken.
    Mit Selbstbehalt.

  6. Walter

    17.03.2017 um 16:39

    Toll,da kriegt ein Muldenkipper voll Zünftler endlich den ersehnten,bestbezahten Nichtstuerjob! Nicht zu vergessen die Luxuspensionen – man gönnt sich auf Kosten rechtloser Dritter sonst nicht viel! Walter

  7. Armon

    17.03.2017 um 13:16

    Für jeden österreichischen Selbstständigen ist der Artikel eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Nach jedem Lacher erinnert er sich dass es eigentlich bitterer Ernst ist.

    • rudi das rentier

      17.03.2017 um 13:33

      Satire ist nicht immer frei erfunden leider

    • MichaelvomSirius

      17.03.2017 um 15:25

      Wie wahr!
      Die Steigerung ist es wenn man zusätzlich noch als Vollzeitbeschäftigter die vollen Abgaben zahlt!
      Bedenkt man dann noch Späße wie
      – GEMA/GIS
      -Nichtraucherschutzverordnung
      -Tourismusabgabe
      -Registrierkassawahnsinn
      -Brandschutzinspektionen
      -…
      fragt man sich schon ob ein einfacher Hilfsarbeiter Job nicht mehr Freude am Leben ließe.
      Plus natürlich der Bonus jedes kleinen Selbstständigen – kaum ist der Laden zwei Tage zu weil man so richtig Krank ist heist es natürlich sofort man habe wegen Reichtum geschlossen.

  8. Peter Hofmüller

    17.03.2017 um 12:10

    “ Yes WE Can“….

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