Offiziell endete gestern die Friedensmission von Sebastian Kurz in der Ostukraine. Doch von Insidern erfahren wir den wahren Grund für seine Abreise: Seine Eltern zwingen den Außenminister auch heuer wieder zum Sternsingen in der Pfarre Untermeidling. Die Tagespresse hat ihn aufgespürt.

„Wir sind drei Könige aus dem Morgenland“, erklärt Kurz einer alten Dame vor ihrer Wohnungstür. „Wir sind illegal über die Balkanroute eingereist, die ich eigentlich schon längst geschlossen habe. Und jetzt bitten wir um Almosen. Oh Gott ist das peinlich.“

Irritationen

Der Vorgang sorgt international für Irritationen, warten auf den Außenminister doch dringende Amtsgeschäfte. Angeblich versuchten sogar der russische Botschafter, der ukrainische Präsident und der UNO-Sicherheitsrat, direkt bei den Eltern von Kurz zu intervenieren.

Doch diese bleiben hart: „Egal was für wichtige Herren bei uns anrufen. Der Sebastian ist unser Sohn, und im Hause Kurz werden Traditionen geehrt. Aus!“, so sein Vater gegenüber der Tagespresse.

Risiko

Doch Sternsingen birgt durchaus Sicherheitsrisiken, wie ein Vorfall in Pinkafeld zeigt. Dort läuteten Sternsinger an der Tür eines Einfamilienhauses. Laut Polizeiprotokoll öffnete ein unbekannter Mann die Tür und sagte: „Bettelbanden aus dem Morgenland hab ich soo gern. Ich wäre sehr, sehr traurig wenn euch etwas zustoßen würde.“ Dabei hob er seinen Pullover an und brachte eine Glock an seinem Gürtel zum Vorschein. Das Polizeikommissariat Pinkafeld ermittelt.

Doch Kurz macht sich keine Sorgen: „Ich habe eigene Sicherheitsvorkehrungen getroffen“, meint er und klopft auf seine kugelsichere Gelfrisur. Dem Singen für den guten Zweck steht damit nichts im Wege.