Wie durch ein Wunder wurde heute Morgen bei einem Brand in einem Meidlinger Kindergarten niemand verletzt. Die Behörden gehen davon aus, dass eines der Kinder auf der Matratze mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen ist.

„Alles deutet darauf hin, dass eines der Kinder mit einer Zigarette eingeschlafen ist“, erzählt ein Polizeisprecher. „Ob das Kind zum Tatzeitpunkt auch betrunken war, muss erst geklärt werden, wir gehen aber davon aus.“ Dem Kind drohen bis zu sechs Monate in der Ecke stehen unbedingt. Derzeit sind mehrere Dolmetscher vor Ort, um die Aussagen der Meidlinger Kinder auf normales Deutsch zu übersetzen.

Keine Verletzten

Zwar konnten alle Kinder rechtzeitig vor dem Feuer gerettet werden, vielen steht aber noch unter Schock. Der kleine Alen (5) hätte den Brand fast verschlafen, wie er aufgeregt erzählt: „Ich hab so schön geträumt. Ich bin mit dem Bärli und dem Schaf über die Wiese gesprungen und in den Dschihad gezogen. Aber auf einmal haben alle geschrien und ich bin aufgewacht.“ Alen konnte noch seine wichtigsten Wertsachen retten: einen Teddybär, eine Kuscheldecke und ein Butterfly-Messer.

Zukunft ungewiss

Die zuständige Kindergärtnerin konnte zu diesem Zeitpunkt in den dichten Rauchschwaden nicht mehr eingreifen. Sie war bereits bewusstlos, da sie morgens zu viel Rum zu ihren Antidepressiva erwischt hatte. Während der Kindergarten in Trümmern liegt, versucht die Stadt Wien die Kinder derzeit in gleichwertigen Betreuungseinrichtungen unterzubringen. 900 Kinder werden ab morgen im Kebabhaus Pizzaschnitzel untergebracht, die anderen 1300 in Rudi`s‘ Würstelparadi’e’s`.