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Katholische Kirche im Schock: Jesus als Frau wiedergeboren

Jesus als Frau

Schon seit 2000 Jahren warten Katholiken in aller Welt auf Wiederkunft von Jesus Christus. Heute war es schließlich in Argentinien soweit, wo Jesus auf die Welt kam – doch auf die Euphorie folgt der Schock. Denn der Messias wurde als Frau wiedergeboren.

Vatikan-Forscher bestätigten mittlerweile, dass die in der argentinischen Stadt Córdoba geborene Julietta Martinez ohne Zweifel der ersehnte Erlöser im Körper einer Frau ist. Doch anstatt das Ereignis zu feiern, hadern offenbar viele Kardinäle damit, sich unter die Führerschaft einer Frau zu begeben.

Papst empört

„Es ist wirklich schade, dass jetzt auch Gott dem Gleichstellungswahn verfallen ist“, meinte Papst Franziskus bei einem außerplanmäßigen Gottesdienst am Petersplatz. Julietta soll gemäß den gesellschaftlichen Sitten später 20% weniger Apostel erhalten als ihr männliches Pendant Jesus von Nazareth.

Die Kirche ist gespalten über die weitere Vorgehensweise. Liberale Kardinäle wollen die Geburt von Julietta einfach ignorieren. Konservative Kreise fordern sogar ihre Kreuzigung.

Zweifel

Gläubige am Petersplatz zweifeln bereits die Leistungen von Jesus Christus offen an: „Jesus wurde von Gott auf die Erde entsandt um zu leiden und schließlich zu sterben“, meint etwa Riccardo P. aus Süditalien. „Was ist daran besonders? Das wurden wir doch alle.“

Kompromiss

Ein Sprecher des Vatikans signalisierte jedoch Kompromissbereitschaft: „Die Kirche verbietet ja Geschlechtsumwandlung offiziell. Aber beim Erlöser würden wir eine Ausnahme machen. Wenn sich Frau Julietta Martinez einen Penis transplantieren lässt, könnten wir sie vielleicht noch akzeptieren.“

(Jergitsch. Foto: Ernest F/CC-BY-SA 3.0, Montage)

29 Kommentare

29 Comments

  1. Kurt Kahl

    22.12.2016 um 08:37

    Das ist sogar fast halblustig.

  2. Achim Stößer

    21.12.2016 um 18:55

    Ist ja kein Wunder, bei einer Jungfrauengeburt muss das Kind ja weiblich sein: http://antitheismus.de/archives/225-Jungfrauensohngeburtstag.html

    Albern ist aber auf jeden Fall das mit den 20% weniger Aposteln. Da ist wohl jemand auf den femisexistischen Gender-Pay-Gap-Mythos reingefallen? Den gibt’s allenfalls bei den Olympischen Spielen, wo die Marathongoldmedaillengewinnerin wesentlich länger für ihre Medaille laufen muss (2:24:04) als ihr männliches Pendant (2:08:44). Selbst der 45. männliche Marathonteilnehmer musste nur 2:18:00 arbeiten.

  3. ahm

    21.12.2016 um 18:18

    einer der besten beiträge ever…
    selten so viele tränchen gelacht, vielen dank!

    • josef

      22.12.2016 um 01:07

      was ist hier zu lachen, es ist eher peinlich das Ganze

  4. hilflose nicksuche

    21.12.2016 um 17:15

    wow… da müssen sich aber viele echauffieren. das ist sicher gut fürs selbsbewusstsein der redaktion :-)

  5. Roswitha Helfgott

    21.12.2016 um 17:07

    Wem nichts mehr einfällt, der versucht es mit der Kath. Kirche! Arme „dietagespresse“; auch schon so weit…. Wenns wenigstens geistreich wär oder witzig, leider nur dumm!

  6. Sillyme64

    21.12.2016 um 15:30

    Moment! Bedeutet das, dass schon heute Weihnachten ist…?
    Kenn‘ mi‘ nimmer aus..!

  7. fresh_dumbledore

    21.12.2016 um 14:00

    Endlich ein Messias, der nach dem Nageln nicht kaputt ist.

    • Sillyme64

      21.12.2016 um 15:32

      Pfuh! Heftig, aber nicht witzlos!

    • hilflose nicksuche

      21.12.2016 um 17:17

      sagens einmal… ist Ihnen das so spontan eingefallen oder gabs den witz schon irgendwie? er ist zugegebenerweise wirklich lustig…

      • fresh_dumbledore

        22.12.2016 um 07:49

        Der ist mir einfach so eingefallen, Sie möchten gar nicht wissen, was in diesem Kopf so alles abläuft ;-)

  8. Andrea B.

    21.12.2016 um 13:37

    Das grundsätzliche Argument ist falsch. Jesus soll nicht wiedergeboren werden, sondern als Erlöser auf die Erde wieder kommen (wohlgemerkt, als erwachsener Mann!), das ist ein Unterschied. Daher führt sich der rest des Artikels ad absurdum…

    • Sillyme64

      21.12.2016 um 15:35

      Schön zu wissen! Dankeschön!

    • alfred

      22.12.2016 um 00:42

      Genau richtig, die Herrschaften sollten mehr in der Bibel lesen

  9. alfred E. neumann

    21.12.2016 um 13:33

    jede menge negative reaktionen…

    also ich find den geil, vor allem den hinweis mit den 20% weniger apostel – sehr fein!

    einfach so, wie satire sein soll:
    mit den salzigen fingern tief in den wunden der stock-steifen und humorlosen herumstochern!

    thx!

    • Der Redaktion bekannt

      21.12.2016 um 13:51

      Sie sagen es!

  10. G. Auer

    21.12.2016 um 13:23

    Naja, was daran lustig oder ironisch sein soll. Über guten Geschmack lässt sich nicht immer streiten. Einfach nur pfui.

  11. Alfred Ill

    21.12.2016 um 12:53

    Ich weiß, ich schreib’s nicht zum ersten Mal, aber:
    D a s N i v e a u s i n k t.

    • da dings

      21.12.2016 um 19:44

      ja bei dir.
      hier bei uns nicht, ganz im Gegenteil

  12. MichaelvomSirius

    21.12.2016 um 12:46

    Extraplatt! Extraplatt!
    Der Chefredakteur des online Journals- dietagespresse.com lässt die Wienerschnitzel für die Weihnachtsfeier der Aktionäre extra platt pressen!
    In einem Bier-see-liegen Augeblick gestand der Chefredakteur und zugleich Hauptaktionär (51%) seine Anteile je zur hälfte an die röm-kath. Kirche und den postillion.xxx verkaufen zu wollen.
    Da die Verhandlungen breits im Endstadium sein sollen erklärt der dtp Vorstand damit ab sofort auf jeglichen Humor verzichten zu wollen! Amen.

    • MichaelvomSirius

      21.12.2016 um 12:58

      Update:
      In einer ersten Stellungsnahme der Diozöse Wien wurde verlautbart dass die Übernahme dazu genutzt werden soll das mit sinkenden Abozahlen kämpfende „Pfarrblatt“ zu modernisieren.
      Laut Umfrage der StatikAustria unter 1122 Priesterseminaranwärten wünscht sich die junge Kirchengemeinschaft einfach mehr SWAG mit YOLO!

      • MichaelvomSirius

        21.12.2016 um 13:30

        Update:
        Bei der für 13 Uhr angestzten Offiziellen sonder Weihnachts Pressekonferenz des links-kommunistischem Gesamtheitsmagazines Postillon herrschte helle begeisterung bei den teilnehmenden Studenten und Berufsdemonstrieren. Die Ankündigung auf der dtp Plattform ab sofort nur noch rassistische Artikel zu veröffentlichen um damit selbst noch gutlinkischer dazustehen wurde mit einem frenetischem Welcome! Welcome! gefeiert.

  13. ike2012

    21.12.2016 um 12:21

    Der schlechteste Artikel seit langem! Was soll daran ironisch, lustig etc. sein?

    • Versteht sich

      21.12.2016 um 15:08

      Ok, hier für dich:
      „Ich hätte gern einen Pelzmantel für meine Frau.“ – „Tut mir leid, mein Herr, aber Tauschgeschäfte sind bei uns nicht möglich!“

  14. Stefan Sternad

    21.12.2016 um 11:32

    Was heißt bitter! Das ist eine Katastrophe für die Männerwelt

  15. Peter Hofmüller

    21.12.2016 um 11:05

    Ja ,das ist „bitter“ !

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