Chronik

Kampf gegen Kriminalität: Polizei will stärker auf Social Media setzen

Im Kampf gegen Kriminalität will die Polizei jetzt noch stärker auf Social Media setzen. Das gab das Innenministerium heute bekannt. Eine eigene Sondereinheit soll auf Facebook eingesetzt werden, um Verbrechern, Terroristen und Drogendealern auf die Spur zu kommen.

„Das Internet wird unter jungen Menschen immer populärer“, so Innenminister Sobotka vor Journalisten. „Es könnte sich womöglich sogar durchsetzen. Dafür müssen wir uns rechtzeitig wappnen.“

Der Facebook-Account der Polizei soll künftig dazu genutzt werden, um die Community zur Mithilfe beim Aufspüren von Terrorverdächtigen zu animieren. User können einfach ihre Freunde markieren und so die Polizei über illegale Aktivitäten informieren.

Undercover

Auch verdeckte Ermittler sollen vermehrt zum Einsatz kommen. „Unsere Beamten fügen derzeit alle Facebook-User mit ausländischen Namen als Freunde hinzu – natürlich ganz undercover“, erklärt Sobotka. Mit gezielten Postings will man Kriminelle dann in die Falle tappen lassen.

„Wir sind bereit für die Zukunft“, gibt sich Sobotka optimistisch. „Verbrecher bekommen von uns kein LIKE“, fügt der Wiener Polizeipräsident Pürstl hinzu.

Crowdfunding

Auch andere Internetdienste sollen bald von der Polizei genutzt werden. So könnte sich Sobotka vorstellen, die Polizei künftig mit Kickstarter zu finanzieren. „Da gibt’s dann natürlich auch Goodies. Wer 10 Euro spendet, darf einmal mit einer Glock schießen, bei 20 Euro darf man einen Dealer verhaften, und so weiter.“

Man sieht: Die Polizei ist für die Zukunft gut gewappnet.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Brachiator

    25.06.2017 um 21:10

    Na super! Dann haben wir noch weniger Beamte…. Und der „normale Bürger“ kann sich wieder mehr leisten! Jipi

  2. Reini

    23.06.2017 um 13:27

    Bester Artikel seit langem, I like!

    • hans

      25.06.2017 um 00:02

      Eh, aber ich glaub das würd in der Praxis gut funktionieren.
      Also ich würd ja auch gern die Polizei unterstützten.
      Und dann noch so einen lausigen Junkie abbuchten, das krieg ich nicht mal bei Jochen Schweizer…

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