Im Urlaub: Grasser findet Geldkoffer beim Schnorcheln

Krass, krasser, Grasser: Wie heute bekannt wurde, fand Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser einen mit 543.000 Euro gefüllten Geldkoffer beim Schnorcheln auf den Cayman Islands. Da sich der rechtmäßige Besitzer nicht meldete, geht der Koffer mitsamt Inhalt nun in Grassers Eigentum über.

caymanislands„Nach der schändlichen Schmutzkübel-Kampagne, die in Österreich gegen meine Person geführt wurde, hat sich das Blatt endlich zu meinen Gunsten gewendet“, lacht ein zufriedener Grasser gegenüber der Tagespresse.

Wie jeden Sommer urlaubte er auch dieses Jahr wieder auf den als Steuerdomizil bekannten Cayman Islands – „wegen des schönen Strands“, und nicht wegen der laxen Steuerbestimmungen, stellt Grasser klar.

Dass er den Koffer fand, war demnach purer Zufall: „Eigentlich wollte ich nach einem Termin mit einer Privatbank, die ich mit meinem Fachwissen berate, gleich nach Wien weiterjetten“, erklärte Grasser, gegen den momentan die Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung ermittelt.

Doch weil das Wetter so schön war, entschied er sich noch für einen Sprung ins kühle Nass. Eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte: „Nach all dem Ungemach, das mir die heimischen Medien bescherten, kommt dieser Glücksfund sehr gelegen.“

Wie jeder pflichtbewusste Bürger meldete er den Fund zunächst der Polizei. Doch als sich nach der gesetzlichen Drei-Minuten-Frist kein Besitzer meldete, ging das Besitzrecht an Grasser über: „Nein zu sagen wäre hier rechtlich nicht einmal möglich gewesen“, beschwichtigt er.

Nun will er einen Teil des gefundenen Geldes wohltätigen Zwecken zukommen lassen: „Ich werde 100 Euro den Hochwasseropfern spenden. Das gehört sich einfach.“

(Fotos: ORF, pixluser)

33 Kommentare

  1. Machtjanix Antworten

    Die Frau Magritzer (es war ja auch 2013), scheint etwas falsch verstanden zu haben. Wir befinden uns nämlich in der Sternzeit 000040005-2014. Der Grasser wird es sich schon richten, was leider mit unserem Strasser, der sein eigenes Gefängnis eröffnet hatte, nicht der Fall sein wird.

  2. Machtjanix Antworten

    Geldkoffer sind halt so eine Sache! Ich denke da nur an den Rabelbauer mit seinem Köfferchen. Auch der Udo Proksch war sicher mit demselben fleißig unterwegs.

  3. Lucky Antworten

    Das “Schlimme” am Bericht über KHG ist, dass es voll glaubwürdig ist. Ich persönlich habe es sofort geglaubt bis ich bemerkt habe, dass es Satire ist. Aber KHG íst ja schon Satire in Person…

  4. Harald Hauzenberger Antworten

    normal gehöhrt den KHG links und rechts a wa……n

    1. powidl Antworten

      Dein Angebot würde er mit Ereichterung liebend gerne annehmen im Abtausch gegen das drohende Behörden-Ungemach…..
      ;-)

  5. Walderpel Antworten

    Ach ihr IgnorantInnen!

    Bedarf es denn auf einer Satireseite einen Aufklärer für angeblich Satireempfängliche?
    Die Kommentare der Mitmenschen Margret und Hans sind – was dem geneigten Leser mit etwas mehr als Leberkässemmel-Hausverstand quasi nur so zu deuten ist – ihrerseits im Lichte der Ironie zu verstehen.

    Margret:
    Sie beschreitet den Weg, den Österreichs wenig angesehene Medien (ORF bis zur Spatzenpost) betrampelt haben: Diffamierung eines ehemaligen Würdenträgers
    Margret macht dies wunderbar, sodass der von ihr gewünschte Effekt unmittelbar eintritt. Mit dieser Aussage ist möglicherweise mancherorts Zustimmung zu erwarten. Nicht hier. Der gemeine Leser der die Tagespresse fühlt sich geradezu angehalten, den ironisch verfassten Beitrag der geschätzten Vorerwähnten seinerseits zu diffamieren! Damit sitzt der Kommentator in der Falle! Er muss sich nun dem Hohn stellen, dass er fehlende Intelligenz zum Durchblicken des Humorwerkzeuges aufgewiesen hat und wird damit selbst zum Teil der Satire der Autorin. Hervorragend!

    Hans:
    Das Wort “rechergieren” ist schon göttlich. Es zeigt uns geistig vereinsamten Existenzen nur allzu gut, wie schnell wir an die Belastbarkeitsgrenze der Satire stoßen. Natürlich handelt es sich hier um ein – VERMEINTLICH der Orthografie ins Gesicht schlagende – Wort, worüber man sich echauffieren muß! Tatsache ist, dass es einen eigenen Absatz hat. Damit wird bezweckt, dass auch der xylaktantischte Leser schnallt, dass etwas nicht stimmt. Das Wort wird zur Sicherheit gewikipediert um Verbalmunition für den vermeintlichen Analphabeten parat zu haben. So hat Hans (mit Sicherheit ein Akronym für “Herausfordernder Aufdecker nicht Satireempfänglicher”) leichtes Spiel mit seinen Opfern. Ihr seid Opfer! Es gebührt ihm großer Respekt.So erkennt man Aufdecker vom Kaliber, die auch bei der die Tagespresse arbeiten.

    Es bleibt mir nur meinen imaginären Hut vor diesen beiden Ausnahmekünstlern zu ziehen und sie zu bekräftigen, dass sie unerschütterlich ihren Weg fortsetzten.
    Ihnen, geistlose Leser, sage ich folgendes: Sollten Sie jemals wieder die vage Vermutung in sich verspüren, diese dynamischen, aufstrebende Kritiker der Gesellschaft (somit Sie) den Mund verbieten zu wollen, so muss ich die notwendigen Mittel ergreifen.

    Walderpel
    *quack*

  6. daniel Antworten

    haha genial

  7. HaGe Antworten

    Also manche Kommentare sind eine Satire in der Satire, in der Satire … Danke, wenigstens einmal Lachen in der Vorwahlzeit.

  8. fritzman Antworten

    genial

  9. courios Antworten

    Frau Margret! Des is a Schmäh! Diese komische Facebookseite macht sich über Grasser und auch andere Dinge lustig! Sie lassen den nötigen Ernst vermissen. Darum Vorsicht!
    Mißtrauen sie den Meldungen der Tagespresse so wie sie den Meldungen der Kronen-Zeitung mißtrauen sollten. Die recherchieren beide nicht. Soweit ich informiert wurde wäre Herr Grasser bereit 1000 Euro zu spenden.
    Man sieht durch falsche Meldungen entsteht gleich ein falsches Bild!

    1. gringots Antworten

      Das hier ist eine Satire-Seite! Steht im Impressum. Alles frei erfunden!

      1. martin oehler Antworten

        Ähm ja…schon mal was von Sarkasmus gehört? ;)

    2. INKEBE Antworten

      courios, dein Kommentar ist der Beste. ich lach mich schief. Lg

  10. Hans Antworten

    Ziemlich peinlich! Aber nicht nur für den K.H.G.
    Hier ist nämlich die Anse Source d’Argent abgebildet,
    auf der ich schon oft war. Und DIE ist NICHT auf den Cayman Islands, sondern auf den Seychellen-
    präzise auf (Südwest)-La Digue. ( 15 Flugminuten von Mahé und weitere 30 Segelschoner-Minuten von Praslin entfernt).
    ALSO WENN Ihr schon auf HETZE ( beim KHG wohl in Ordnung) programmiert seid, dann rechergiert’s
    besser, dafür werdet Ihr ja auch bezahlt. Aber jeden Schrott weiterveröffentlichen,
    ohne hintergründig zu rechergieren, ist PEINLCH. Und spricht für NULL arbeiten wollen,
    aber voll Geld verdienen wollen.

    1. bono Antworten

      lol ned im ernst oder hansi hansi…. satire mein lieber

    2. Philosoph666 Antworten

      Danke Hans,
      damit hast du KHG einmal mehr überführt, nicht ganz die Wahrheit gesagt zu haben. Er war also gar nicht auf den Cayman Islands, sondern auf den Seychellen – und dort ist die Frist in der sich der wahre Besitzer des Geldes melden kann ja viel länger. Wahrscheinlich gehört das Geld KHG noch gar nicht rechtskräftig.

      Ich frage jedenfalls in meinem Bekanntenkreis nach, ob nicht einer meiner Freunde einen seiner Geldkoffer versehntlich zum Schnorcheln an den Strand von Anse Source d’Argent mitgenommen hat, der soll sich dann gleich bei KHG persönlich melden.

    3. maischi Antworten

      daumen hoch…….;)

    4. jolly Antworten

      toll wo der hans schon üeberall war,und wie oft….

    5. Picassodrücker Antworten

      Source d’Argent… kein Wunder, dass man dort beim Schnorcheln Geldkoffer findet. Dann werd ich wohl auch mal dort hinfahren.

    6. linker rechtschreiber Antworten

      … aber “rechergieren” ist auch peinlich. furchtbar peinlich sogar!

    7. Rainer Antworten

      Wie schafft es ein Mensch der offensichtlich einen – sagen wir mal – beschränkten Horizont besitzt, auf die Seychellen, kommt aber nicht auf die Idee, dass das hier Satire ist? Glauben sie etwa auch alles was in der Krone steht?

      1. breezzee Antworten

        Er schafft es sogar mehrmals.

      2. INKEBE Antworten

        lieber rainer, er braucht ja das Flugzeug nicht selbst zu fliegen, lach

    8. Sudelmuk Pinkelbaer Antworten

      Das Wort schreibt sich recherchieren. Und by the way, das ist kein Ernst gemeinter Bericht. ;-)

      1. breezzee Antworten

        Aber nein doch Sudelmuk, der Hans hat da schon Recht. Nach der neuen Rechtschreibung steckt im Wort “rechergieren” das Wort “Gier” drinnen. Also, die Gier nach unverfälschter Wahrheit – der ewige Traum des verantwortungsvollen Journalisten. Also, dass Sie das nicht wissen!!! Na ja, es kann ja nicht jeder so weltoffen, informiert und alles hinterfragend sein wie Hans.

    9. INKEBE Antworten

      ja, lieber Hans, peinlich ist es … aber für dich. Du bist der Prototyp des Neunmal-klugen. So klug, dass du nicht mal merkst, dass du es gar nicht bist. Der dümmste sollte merken, dass das eine Satire ist. Spätestens, aber allerspätestens sollte das bei der 3-Minutenfrist passieren. Aber Besserwisserei und Intellegenz sind selten Nachbarn. ;)

  11. Beate Antworten

    ja gibt es denn wirklich noch Menschen die alles glauben was sie lesen??????????????????

    1. INKEBE Antworten

      ja, Beate. Der Großteil der Menschen glaubt das. Sonst gäbe es ja keine Kronenzeitung, lach

  12. chris ploier Antworten

    ja da verstehe ich den grasser nur zu gut. es gibt ja soviele schätze am grund des meeres, praktisch seit piratenzeiten, und ich weiss wenn man so ein köfferchen findet, ist es nicht leicht zu erklären, wie man als vollkoffer so einen vollen koffer findet.
    echt grass

  13. Walter Antworten

    Klingt wie in einem Film der Titel lautet : Steuerbetrüger findet Geldkoffer von Steuerbetrüger im Land der Steuerbetrüger !!!!!!

  14. grilo Antworten

    Hahaha es ist wirklich unglaublich, wie wenige Leute Satire verstehen!
    Der Artikel ist sehr lässig geschrieben, FAN!

  15. Margret Magritzer Antworten

    Herr Grasser benimmt sich wie ein frecher Lausbub. Er wäre gut beraten, seine Provokationen zu unterlassen. Bei all seinen Abwehrmechanismen ist die Aussage von seiner geplanten 100 Euro Spende an den Hochwasserschutz nicht gerade einfühlsam und zeigt seine wahre Haltung gegenüber diesen bedauernswerten Menschen.

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