Sind hohe Tank-Reichweiten eine unterschätzte Gefahr? Das japanische Amt für Konsumentenschutz verpflichtet Mazda, sein Modell „MX-5“ standardmäßig mit einem Sushi-Koch auszustatten. So soll verhindert werden, dass die oftmals arglosen Fahrer während der teils tagelangen Fahrten vergessen, Nahrung zu sich zu nehmen.

Als Grund nennt das Amt den Fall von Yoshi Takimoto (32), der mit seinem MX-5 eigentlich nur von Tokio bis Kyoto fahren wollte um seine Schwiegereltern zu besuchen. Doch weil er weder stehenbleiben musste noch wollte, fuhr er weiter und kam erst in Innsbruck zum Stehen. Der schwer abgemagerte Mann konnte von Ärzten mit zwei Löffeln Tiroler Bauerngröstl wieder aufgepäppelt werden.

Aufgrund japanischer Gewerbegesetze gilt die Sushi-Koch-Anordnung weltweit. Für Mazda Österreich kein Problem: „Wir sind bestens darauf eingestellt“, bekräftigt der Pressesprecher. Der Behälter für die Scheibenwischer-Flüssigkeit wird zum Sojasauce-Spender umfunktioniert. Dazu wird der Schaltknüppel platzsparend durch entnehmbare Stäbchen ersetzt.

Sushi-Stäbchen in der Kupplung

„Die Devise lautet: 6-Gang-Schaltung, 7-Gang-Menü“, so der Sprecher. Mazda wird nun 20.000 Lehrlinge einstellen, die gemäß alter japanischer Tradition die 10-jährige Ausbildung zum Sushi-Meister durchlaufen.

Erste Testfahrer sind begeistert vom Sushi-Koch am Beifahrersitz, berichten allerdings auch über kleine Nachteile: „Ich esse so viel Sushi. Wenn das so weiter geht brauch ich als Extra-Ausstattung bald auch eine eigene Diätexpertin.“

(Hinweis: Das Gewinnspiel ist bereits zu Ende, der Gewinner wurde verständigt.)

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