Hochwasser: Strache fordert sofortige Grenzschließung

WIEN – In Anbetracht des Hochwassers forderte FPÖ-Chef Strache heute, die Grenzen dicht zu machen. Die Regierung dürfe nicht zulassen, dass Wassermassen aus dem Ausland sich in Österreich breit machen. Dies gab er heute auf einer Pressekonferenz bekannt.

„Die gesamte Regierung sieht tatenlos zu, während die Deutschen ihre Probleme schön gemütlich über die Donau nach Österreich exportieren“, so Strache. Es sei längst überfällig, zu handeln. So hätte Bundeskanzler Faymann verabsäumt, rechtzeitig zu verhindern, dass weitere Wassermassen die Grenze überfließen.  Österreicher seien längst zur Minderheit im eigenen Land geworden. Für den Schaden, der durch das Hochwasser entstanden sei, müsse Faymann gerade stehen, forderte Strache weiter.

Gleichzeitig griff er die deutsche Regierung scharf an und forderte Angela Merkel auf, sie solle ihr überschüssiges Wasser doch gefälligst woanders ableiten. „Deutschland ist wesentlich größer als Österreich. Folglich regnet es dort auch mehr. Diese Wassermassen einem kleinen Land wie Österreich zuzumuten, ist äußerst fahrlässig“, warnte der FPÖ-Obmann und forderte, die Donau vor Salzburg aufzustauen, um die Grenzüberfließung von mehr Wasser zu verhindern.

Wenn das überschüssige Wasser abgeflossen sei, könne man eine Grenzöffnung wieder in Erwägung ziehen. Bis dahin gelte jedoch: „Österreich zuerst.“

(Foto: FPÖ / Oneye)